Spezialeinheiten suchen Kneubühl in der Region Leubringen-Magglingen
Aktualisiert am 10.09.2010 4 Kommentare
Zwei bewaffnete Polizisten bei der Biel-Leubringen-Bahn. (Bild: Jon Mettler)
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Kurz vor 15 Uhr waren aber in Leubringen/Magglingen keine Polizeikräfte mehr zu sehen, wie ein SDA- Korrespondent vor Ort feststellte.
Zwei bewaffnete Polizisten mit Schutzwesten kontrollierten auch den Eingang zur Biel-Leubringen-Bahn, das von Biel in die Nachbargemeinde hinauffährt, wie ein Reporter der bernerzeitung.ch sagte. Ein Armeehelikopter zog seine Kreise über der Region. Die Polizei wollte die Aktion auf Anfrage nicht bestätigen.
Keine Angst
In der Stadt Biel war am Freitagmittag von Angst nichts zu spüren, die Strassen waren voller Leute. Allerdings war der flüchtige Rentner vorherrschendes Gesprächsthema. In Strassencafés, an Bushaltestellen, überall wo sich Menschen trafen, wurde über die Vorkommnisse der letzten Stunden diskutiert.
Aus den Gesprächen ging hervor, dass die Bielerinnen und Bieler vor allem eine Frage beschäftigt: Wie kann ein 67-jähriger Rentner mit einem solchen Polizeiaufgebot Katz und Maus spielen?
Katz und Maus
François Gaudy, Chef der Regionalpolizei Seeland-Berner Jura sagte am Freitagmorgen an einer Medienkonferenz in Biel, er verstehe die Verunsicherung in der Bevölkerung und die Kritik. Er sei mit dem Resultat des Einsatzes bisher auch nicht zufrieden, wohl aber mit der Arbeit seiner Leute.
Der Rentner sei der Polizei immer noch einen Schritt voraus. Der Mann kenne das Bieler Lindenquartier, in dem sein Wohnhaus steht, wie seine Westentasche. Das Einfamilienhausquartier mit grossen Gärten sei schwer überblickbar. Der Täter komme ja nicht einfach auf der Strasse daher spaziert.
Der oberste politische Verantwortliche der Kantonspolizei, Regierungsrat Hans-Jürg Käser, wollte auch am Freitag auf Anfrage nicht zum Polizeieinsatz und zur Kritik aus der Bevölkerung Stellung nehmen.
Die Bieler Gemeinderätin Barbara Schwickert rief die Bevölkerung zur Vorsicht und Wachsamkeit auf. Beobachtungen sollten sofort der Polizei gemeldet werden. Die Polizei hält es für unwahrscheinlich, dass der Mann gegenüber Unbeteiligten Gewalt ausübt. Ausschliessen könne man aber nichts, betonte Gaudy.
Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich umgehend unter der Telefonnummer 031 634'34'34 bei der Hotline zu melden. (vh/sda)
Erstellt: 10.09.2010, 15:59 Uhr
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4 Kommentare
Klar, für Herrn Käser gibt es auch nichts dazu zu sagen, denn solange die Strassenverkehrsämter mit grundlosen 2. und 3. Prüfungen brav Geld ins Kantons-Kässeli spülen, kommen die Dinge eh wie sie müssen. Das ist Verwaltung à la FDP, einkassieren, abbauen, deregulieren, bis sogar die Polizei von Rentnern zum Narren gehalten wird. Aber eine gezielte Kugel wirds dann schon richten. Antworten
Wie wäre es, wenn wir - anstaltt dumme Kommentare abzugeben - die Polizei einfach ihre Arbeit machen liessen. Jeder dieser Männer ist ein Mensch, dessen Ziel es ist, keinen andern Menschen zu töten. Zudem haben all diese Polizisten eine Familie und Angehörige, welche sich Sorgen machen, denn jeden kann es treffen. Seien wir für einmal einfach etwas zurückhaltend und hoffen, dass alles gut endet. Antworten

