Schweinegrippe grassiert an Schule
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Letzten Freitag nahm die Grippewelle an der Aarberger Oberstufe ihren Lauf: Wie das «Bieler Tagblatt» in seiner heutigen Ausgabe berichtet, erkrankten 17 der insgesamt 332 Schüler. Am Montag blieben bereits 61 Schüler wegen Grippesymptomen dem Unterricht fern und am Dienstag stieg die Anzahl an Absenzen auf 75. Damit war der Höhepunkt erreicht. Seit Mittwoch ist die Anzahl an Erkrankten wieder leicht rückläufig. In einzelnen Klassen waren zeitweise bis zu zwei Drittel der Schüler krankgeschrieben.
Die Zahl der Ansteckungen ist im Vergleich zu Grippewellen in anderen Jahren deutlich höher. «In anderen Jahren hatten wir zu Spitzenzeiten um die 50 Krankheitsfälle», so Heiniger. Er gehe aber davon aus, dass das Schlimmste bereits überstanden sei, relativiert er.
Schulalltag geht weiter
Der Schulalltag sei durch die vielen Absenzen zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt gewesen, insbesondere, weil keine Lehrkräfte erkrankt seien, so Heiniger. Denn: «Erst wenn Lehrkräfte ausfallen, wird es problematisch mit der Organisation, weil man zu viele Lehrerausfälle erfahrungsgemäss nicht auffangen kann.»
An den Lysser Schulen ist es bislang ruhig. Bis gestern waren auf der Schulverwaltung nur zwei Klassen gemeldet, in denen 20 Prozent oder mehr Schüler erkrankt sind. 20 Prozent ist in Lyss der Grenzwert für die Meldepflicht einer Klasse, damit der Schularzt über weitere Massnahmen entscheiden kann. Solche waren aber bis gestern laut Schulverwalter Christian Lehmann noch nicht notwendig.
Auch in Grenchen, Schüpfen und Biel bestand bis gestern noch kein Grund zu handeln. «Bei uns ist es ruhig, es liegen keine besonderen Meldungen vor», sagt Jacqueline Bill, Leiterin Schulkreis Zentrum Grenchen. Bei Peter Walther, Leiter Schule und Sport Biel, wurden ebenfalls keine Vorkommnisse gemeldet.
(Isabel Rutschmann/bt/sda/BZ)
Erstellt: 20.11.2009, 10:06 Uhr

