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Schutz- und Revitalisierungsprojekt für Alte Aare liegt vor

Aktualisiert am 09.02.2012

In zehn Gemeinden des Berner Seelands liegt in den nächsten drei Wochen der Wasserbauplan Alte Aare öffentlich auf.

Es soll ein besserer Hochwasserschutz zwischen Aarberg und Büren an der Aare gebaut werden.

Es soll ein besserer Hochwasserschutz zwischen Aarberg und Büren an der Aare gebaut werden.
Bild: Urs Baumann

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Die Gemeinden und der Kanton Bern wollen damit die Hochwassergefahr entlang dieses Gewässers eindämmen, aber auch die Landschaft renaturieren.

Laut einer Mitteilung des für den Wasserbauplan zuständigen Wasserbauverbands Alte Aare stellt das Projekt eine Kombination von Damm- und Schutzmauerbauten mit der Reaktivierung von Aare-Altläufen dar. Ein besserer Hochwasserschutz soll auch erreicht werden, indem bei Extrem-Hochwasser an bestimmten Stellen Landwirtschaftsland überflutet werden darf.

Entschädigung für Bauer

Die Bauern sollen dafür entschädigt werden, dass sie zum Rückhalt von Hochwasser Land zur Verfügung stellen. Dennoch erwartet der Wasserbauverband Einsprachen.

Das Projekt kostet 23 Millionen Franken, wie Verbandspräsident Hermann Käser auf Anfrage die Mitteilung ergänzte. Bund und Kanton werden es subventionieren; der Kantonsbeitrag muss vor den bernischen Grossen Rat. Frühestens im kommenden Winter ist Baubeginn.

Das Projekt betrifft die Gemeinden zwischen Aarberg im Süden und Meienried respektive Büren an der Aare im Norden. Ausgelöst wurde das Projekt durch Hochwasser in den Jahren 2006 und 2007. (per/sda)

Erstellt: 09.02.2012, 12:57 Uhr

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