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Polizei überwacht Lindenquartier mit getarnten Einsatzkräften
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Aufgrund der Erkenntnisse über Peter Hans Kneubühl gehen die Untersuchungsbehörden davon aus, dass sich seine Wut und sein gewalttätiges Verhalten primär gegen Verwaltungsstellen und vorab die Polizei richtet.
Diese Einschätzung sei Grundlage der polizeilichen Massnahmen im Lindenquartier in Biel, hiess es am Freitagabend weiter. Die Polizei müsse auch damit rechnen, dass der Täter wiederum sein Haus aufsuchen werde.
Darum überwacht die Polizei mit unverändert vielen Kräften das Quartier. Um diese aber nicht unnötig weiterhin grosser Gefahr auszusetzen, wird ein Teil der sichtbaren, uniformierten Präsenz durch getarnte Einsatzkräfte ersetzt.
Verschiedene Einsätze im Grossraum Biel
Die Kantonspolizei Bern fahndet nach wie vor mit einem Grossaufgebot nach Kneubühl. Sie erhält dabei Unterstützung von Einsatzkräften aus anderen Kantonen und des Bundes. Neue Erkenntnisse und Hinweise aus der Bevölkerung haben zu verschiedenen Interventionen im Grossraum Biel geführt. Der Gesuchte konnte bis 18 Uhr aber nicht angehalten werden. Die Polizei geht weiterhin davon aus, dass Kneubühl mit einem Gewehr bewaffnet ist.
Für die Bevölkerung besteht nach Einschätzung der Untersuchungsbehörden keine unmittelbare Gefahr. «Trotzdem ist wegen seines unberechenbaren Verhaltens grosse Vorsicht angebracht», so die Polizei. Sie ersucht die Bevölkerung deshalb um Wachsamkeit.
Die Polizei fordert die Bevölkerung auf, allfällige Beobachtungen möglichst rasch via Hotline (031 634'34'34) zu melden.
(met)
Erstellt: 10.09.2010, 18:53 Uhr
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