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Polizei: Das ist kein TV-Krimi
Aktualisiert am 19.07.2010 7 Kommentare
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Die Überprüfung der zahlreichen Hinweise brauche Zeit, heisst es bei der Kantonspolizei Bern auf Anfrage. Hier handle es sich nicht um einen TV-Krimi, in dem der Täter nach kurzer Zeit schon ermittelt sei, sagte Polizeisprecher Michael Fichter am Montag zur Nachrichtenagentur SDA. Einige Hinweise hätten sich als wertvoll erwiesen und müssten nun im Detail ausgeleuchtet werden. Hierfür brauche die Sonderkommission mit rund 30 Polizisten die nötige Zeit.
Wieviele Hinweise die Polizei im Zusammenhang mit dem Unglück auf dem Bielersee erhalten hat, wollte Fichter nicht bekanntgeben. Es seien aber deutlich mehr als hundert. «Die Hinweise betreffen das gesuchte Boot, aber auch die Personen, die sich darin befunden haben könnten», führte Fichter aus. Zu einzelnen Hinweisen, die übrigens aus der ganzen Schweiz eingetroffen seien, gebe die Kantonspolizei keine Kommentare ab. Nach wie vor gehe sie aber allen möglichen Spuren nach.
Am Unfallort verstorben
Die beim Unfall auf dem Bielersee getötete 24-jährige Frau und ihr Freund waren am Sonntag vor einer Woche an Bord eines gelben Gummiboots von der St. Petersinsel in Richtung Lüscherz BE gepaddelt, als sich das Motorboot mit hoher Geschwindigkeit näherte. Trotz Rufen und Handzeichen änderte der Lenker seinen Kurs nicht.
Das Paar sprang ins Wasser, um sich zu retten. Doch die junge Frau wurde vom Boot erfasst und so schwer verletzt, dass sie noch am Unfallort verstarb. Das Motorboot fuhr ohne anzuhalten in Richtung Biel weiter. (sam/sda/)
Erstellt: 19.07.2010, 11:26 Uhr
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7 Kommentare
@Ueli Hoch: genau. Das habe ich auch gedacht. Entweder muss er stockbesoffen, halbblind oder völlig durchgeknallt (so in der Art: Platz da, hier komme ich, und wer nicht auf die Seite geht wird plattgemacht) gewesen sein. Den Hinterbliebenen entbiete ich mein tiefstes Mitgefühl. Antworten
@Soraya Moana@Ruth Hofer: wir Leser kennen den genauen Sachverhalt nicht, da sich auch Zeitungsberichte auf bisherige Aussagen der Opfer beziehen. Jetzt muss als nächstes der Täter gefunden werden. Aus juristischer Sicht wird abschliessend der Richter aufgrund der Anklageschrift über Schuld, Mitschuld oder Unschuld entscheiden. Menschlich ist dieser Vorfall ohnehin eine schreckliche Tragödie. Antworten
@Ruth Hofer: Das ist ja wohl die Höhe! Jetzt machen Sie das Opfer zum Täter! Pfui! Der Motorisierte hat ganz klar Rücksicht zu nehmen auf den Nicht-motorisierten. Das junge Paar war in einem Gummiboot und hätte nicht ausweichen können. Die Schuld liegt ganz klar beim Motorbootraser. Die Motorisierten haben gefälligtst zu drosseln - Rücksicht auf die Schwächeren zu geben. Ich bin entsetzt! Antworten
Auf offener See gibt es keine Tempolimite. (300m vom Ufer) Die wissen ja nicht, wo genau der Unfall war. Denn mit einem Gummiboot darf man sich nicht weiter als 150 Meter vom Ufer entfernen. Von der St. Insel bis Lüscherz ist es viel mehr. Nach meiner Ansicht hat der *Motorbootfahrer* und das *Opfer* Fehler gemacht Ich meinte es sei verboten, mit einem Gummiboot über den See zu paddeln. Antworten




ELisabeth Roessle
wie kann ein solcher Mensch noch ruhig schlafen? wie können die anwesenden leute auf dem boot zudieser sache schweigen? kaum zu glauben - dass man nichts gemerkt haben will. es st absolut nicht zu glauben. e.roe. Antworten