«Ich bin bereit, 18 Stunden zu arbeiten»
Von Jonathan Spirig. Aktualisiert am 08.06.2010
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Zur Person
Die Lysserin Liza Andrea Kuster wünscht sich, dass es den Jugendlichen gelingt, eine ausgeglichene Welt zu schaffen, im Einklang mit der Natur, der Umwelt, den Tieren und den Völkern sowie deren Religionen und Ansichten.
Die 23-Jährige zählt Reisen, Singen, Helfen, Lesen, Muai Thai, Schwimmen, Biken, Volleyball und Wellness zu ihren Hobbies. Die ist in einer Beziehung und hat am 8. Dezember Geburtstag.
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Sie tragen seit Samstag den Titel Miss-Earth-Schweiz. Wie fühlt sich das an?
Liza Andrea Kuster: Mir geht es hervorragend. Das Wetter ist super und Freunde und Familie freuen sich für mich.
Was haben Sie nach der Wahl bereits erlebt?
Ich hatte viele Foto- und Interviewtermine. Mein Leben wurde durch den Titel aber nicht total umgekrempelt, vielleicht werden jetzt die Tage einfach etwas länger. Ich bin eine Person die wenig Schlaf braucht und sehr viel Energie hat. Ich bin gerne bereit 18 Stunden zu arbeiten... wenn ich etwas anpacke, dann richtig.
Dann waren Sie bereits vor der Wahl im humanitären Bereich tätig?
Hauptberuflich bin ich Geschäftsführerin von TN-Sunglasses in Aarberg. Ich engagiere mit aber schon seit klein auf für humanitäre Projekte.
Wie muss man sich das konkret vorstellen?
Ich habe meine Eltern schon als Kind an karitative Anlässe begleitet. Zudem habe ich auf meiner Weltreise beispielsweise in Vietnam Englisch unterrichtet. Im vergangenen Jahr habe ich sechs Monate auf den Philippinen verbracht, wo ich Projekte mit Strassenkindern unterstützte und viele Waisenhäuser und Altersheime besuchte.
Welche Projekte liegen Ihnen besonders am Herzen?
Ich möchte mich in meinem Amtsjahr vor allem für ältere Menschen und den Tierschutz einsetzen. Mein Grosi auf den Philippinen ist mein grosses Vorbild. Sie hat trotz vielen Schicksalsschlägen immer Stärke bewahrt und genug Kraft gefunden um selber 'Liebe zu verteilen'.
Wieso hat die Jury gerade Sie zur neuen Miss-Earth-Schweiz gewählt?
Wie erwähnt habe ich schon bei vielen humanitären Projekten mitgearbeitet und habe auch Modelerfahrung. Zudem bin ich sehr authentisch und bereit alles zu geben.
Hatten Sie einen Bonus, weil Sie wie Ihre Vorgängerin Graziella Rogers aus Lyss kommen?
(Lacht) Das ist wirklich nur ein Zufall, ich kannte Graziella Rogers vorher nicht einmal. Lyss ist wunderschön... ich denke aber nicht, dass es eine Rolle spielt, woher man kommt. Wichtig ist, dass man helfen und Glück verteilen will. Ich selber hatte bis jetzt sehr viel Glück im Leben.
Wieso haben Sie sich zur Wahl angemeldet?
Auch das geschah eher zufällig. Ich war auf den Philippinen, als das Finale der Miss-Earth-Wahl stattfand und habe dort die Plakate gesehen. Als ich wieder in der Schweiz war, habe ich mich angemeldet.
Sind Sie vergeben?
Ja, ich habe einen Freund der mich 'wahnsinnig fest' unterstützt. (Berner Zeitung)
Erstellt: 08.06.2010, 14:03 Uhr


