Region

Die SP verliert langsam die Geduld mit Lumengo

Wenn Nationalrat Lumengo wegen Wahlfälschung verurteilt wird, muss er sofort zurücktreten, sagt die SP. Er selbst will abwarten.

Nachdenkliche Blicke: Noch ist Ricardo Lumengos politische Zukunft ungewiss.

Nachdenkliche Blicke: Noch ist Ricardo Lumengos politische Zukunft ungewiss.
Bild: Keystone

Artikel zum Thema

Stichworte

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Bernerzeitung.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Wäre es nach dem zuständigen Untersuchungsrichter gegangen, wüsste die Öffentlichkeit längst, was dem Bieler SP-Nationalrat Ricardo Lumengo vorgeworfen wird. Der 48-jährige Politiker mit angolanischen Wurzeln erhob aber gegen das Communiqué Beschwerde, da er seine Unschuldsvermutung verletzt wähnte. Unlängst hat die Anklagekammer diese abgewiesen. Erst seit gestern liegt die Mitteilung des Bieler Untersuchungsrichters Peter Thoma vor.

Lumengo hatte im Februar eingeräumt, dass er nicht nur – wie vermutet – wegen des vergleichsweise harmlosen Übertretungstatbestands des Stimmenfangs angeklagt sei, sondern wegen des weit gravierenderen Vorwurfs der Wahlfälschung. Bis heute bestreitet er das Delikt energisch. Gestern teilte er mit, er erwarte das Urteil «mit Zuversicht». Bei einem Schuldspruch werde er «in Absprache mit meiner Partei den Rücktritt als Nationalrat geben». Auf Nachfrage relativierte er das: «Der Rücktritt wäre eine Möglichkeit.»

Geduld der SP ist erschöpft

Für die SP ist das keine Frage. «Wahlfälschung liegt absolut nicht drin», sagte die bernische Parteipräsidentin Irène Marti Anliker auf Anfrage. Eine solche Verurteilung sei mit einem politischen Amt oder einer Funktion in der Partei nicht vereinbar. Auf die Frage, ob die SP im Falle eines Weiterzugs noch zuwarten würde, sagte sie: «Wenn ihn das Einzelgericht Biel-Nidau verurteilt, muss er zurücktreten.» Wahlfälschung kann maximal mit drei Jahren Haft bestraft werden. Ist ein Politiker, dem dieses Delikt vorgeworfen wird, für die SP noch tragbar? Sie sei nicht Richterin, sagte Marti Anliker, sie warte den Spruch des Gerichts ab. Bis dahin habe er als unschuldig zu gelten. Seine Beschwerde gegen die Medienmitteilung findet Marti Anliker «nicht gut». «Ich hätte es nicht so gemacht.» Lumengo habe sie erst nachträglich davon in Kenntnis gesetzt. Er habe das Recht, eine solche Beschwerde einzureichen, findet sie. «Aber es schadet unserer Partei.» Immerhin sei Lumengo eine öffentliche Person.

Schwerer Verdacht auf Wahlfälschung

Auslöser für die Untersuchung waren 47 Wahlzettel für die Nationalratswahlen 2007, die mit gleicher Handschrift ausgefüllt worden waren. Um diese mögliche Übertretung geht es nun aber nicht mehr. Wegen ungenügender Beweise wurde dieser Teil aufgehoben, zudem wäre eine solche Übertretung ohnehin verjährt. Im Verlauf der Untersuchung kamen aber auch 44 Wahlzettel der Grossratswahl von 2006 zum Vorschein, die gemäss Untersuchungsergebnis von Lumengo ausgefüllt worden waren. Untersuchungsrichter Peter Thoma sagte auf Anfrage: «Nach meiner Überzeugung und jener des Staatsanwalts besteht der dringende Verdacht auf Wahlfälschung.» Darüber wird das Einzelgericht des Gerichtskreises II Biel-Nidau befinden. Der Prozesstermin steht noch nicht fest. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 10.03.2010, 11:37 Uhr

WRITE A COMMENT







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

45 Kommentare

Patrick Wiedemann

14.11.2010, 19:01 Uhr
Melden

Langsam aber sicher müsste es auch einem Ricardo Lumengo dämmern, dass er nicht mehr erwünscht ist. Antworten


Patrick Wiedemann

14.11.2010, 08:28 Uhr
Melden

Wie sieht Lumengos bisheriger Leistungsausweis als NR aus? Was hat er gemacht als "Volksvertreter"? Man hört und liest in diesem Zusammenhang immer nur von "Fahrerflucht", "Redbull-Verbot" und "Wahlfälschungen". Wann hat er mal die Interessen derjenigen vertreten, welche ihn gewählt haben? Antworten


Klaus Schweizer

12.11.2010, 07:22 Uhr
Melden

Dass er nicht zurücktreten will, ist kein Wunder. Bestreitet doch der Mann sein Leben mit seinen Einkünften als Nationalrat. Wovon soll er denn sonst leben? Antworten


urs tschanz

11.11.2010, 22:20 Uhr
Melden

also, wenn er wieder gewählt wird,dan sollte man vielleicht doch das Volk auswechseln.oder? Antworten


Florentin Lutz

11.11.2010, 22:05 Uhr
Melden

Bei seinen damaligen Hilfeleistungen (Wahlzettel auszufüllen) hat Herr Lumengo nie daran gedacht, die Wahl zu verfälschen. Er hat ganz konkret gezeigt wie es geht. Und konkret heisst, mit Namen und allem. So wird es von Unwissenden auch verstanden. Was helfen einem schon 44 Stimmen? Weil er keine Fälschungsabsichten hatte, musste er auch nicht bewusst darauf achten, keine Fehler zu begehen. Antworten


peter Meier

11.11.2010, 17:13 Uhr
Melden

Zurück treten! wir sind in Europa. Antworten


Peter Bürger

11.11.2010, 09:23 Uhr
Melden

Lumengo hat sich und der SP einen Bärendienst erwiesen. Es gibt etliche Leute mit Vorurteilen gegen Leute anderer Rassen und deren Redlichkeit. Die hat er mit seinem Verhalten sogar in ihrer Meinung bestätigt. Nicht gerade intelligent. Lumengo bleibt nur ein Schuldeingeständnis und der Rücktritt, um einigermassen das Gesicht zu wahren. Antworten


Hans P. Grimm

11.11.2010, 08:16 Uhr
Melden

Was ich den Hammer finde: Herr Lumengo war Wahlbeobachter bei den letzten Wahlen in der Ukraine, wofür? Wahrscheinlich als Berater für Wahlf...? Antworten


Vassalli Gianni

11.11.2010, 08:13 Uhr
Melden

Hallo Politik sollte vertrauen sein und darstellen. Wird ein Politiker nicht mehr vertrauenswürdig so sollte er abtreten. Antworten


andreas wäffler

11.11.2010, 08:07 Uhr
Melden

die 47 zettel sind die mit der gleichen schrift. wieviele mit verstellter schrift? wie war das mit dem freispruch der anderen wahlen wo er im verdacht des betruges stand? wieso hält die partei zu so einem umstrittenen "politiker"? hat die sp ethik nicht nötig? Antworten


Manuel Aeberhard

12.03.2010, 00:05 Uhr
Melden

Wenn die Untersuchungen zeigen, dass der Mandatsträger Wahlfälschung begannen hat, dann ist er für eine politisches Amt ungeeignet - die Anzahl gefälschter Wahlzettel spielt dabei keine Rolle. Es darf nicht sein, dass eine falsch verstandene Political Correctness eine sachliche Diskussion unmöglich macht. Kritisiert man Lumengo, steht man als Rassist & Ewiggestriger am Pranger - reine Zensur! Antworten


Domenica Ott

11.03.2010, 00:16 Uhr
Melden

Ganz ihrer Ansicht, Hans Hauri - und füllt man die 47 Wahlzettel zu allem Überfluss noch mit derselben Handschrift aus, wenn man ersthaft Wahlfälschung begehen will? Antworten


Willi Ammann

10.03.2010, 23:24 Uhr
Melden

@A.Meier,es freut mich dass ich Ihnen den Abend gerettet habe.Eigentlich habe ich angenommen,die Diskussion drehe sich um die Wahlfälschungen des Herrn Lumengo.Offensichtlich gehören Sie zu seinen von mir angesprochenen Anhängern.Anders kann ich mir Ihr Ablenkungsmanöver auf Blocher und die SVP nicht erklären.Aber damit liegen Sie ja voll auf der Linie der Partei Lumengos. Antworten


Georg Klein

10.03.2010, 22:50 Uhr
Melden

@Andreas Meier: Sorry, wenn ich Ihren geretteten Abend wieder in Gefahr bringe: Okt. 2008: "Grüne Nationalräte haben ein Gesetz gegen Geldwäscherei fast als einzige abgelehnt. ... Der Zürcher Grüne Daniel Vischer hatte die Aufgabe den Patzer dem Plenum zu gestehen: Die Grünen Nationalräte haben den falschen Knopf gedrückt." Wieso gleich mehrere? Ist da was doch mit den Knöpfen? Antworten


Franz Steiner

10.03.2010, 21:57 Uhr
Melden

Erstaunlich, dass die SP, die Lumengo repräsentiert, nicht mehr unter Beschuss kommt. Ein Nationalrat der Wahlen manipuliert, ein Stadtpräsident, der angetrunken andere Politiker verunglimpft, in Neuenburg eine Stadtpräsidentin, die wiederholt betrunken Polizisten anpöbelt. Und alles Exponenten derselben selbstgerechten Partei. Ein wirklicher Leistungsausweis, zu dem man nur gratulieren kann! Antworten


Andreas Meier

10.03.2010, 20:22 Uhr
Melden

@Willi Ammann: Sie haben mir denkalten Abend gerettet, herzlichen Dank, so lachen musste ich seit gestern Abend nicht mehr! Blocher hat irrtümlich den falschen Knopf gedrückt, der war echt Klasse! Sicher wurde er auch irrtümlich Milliardär und Präsident der SVP. Und Bundesrat auch. Antworten


Hans Hauri

10.03.2010, 18:35 Uhr
Melden

Frage: Wenn jemand ernsthaft eine Wahl manipulieren will, dann macht er das mit 47 Wahlzetteln? Antworten


Willi Ammann

10.03.2010, 17:28 Uhr
Melden

Lumengos Wahlmuscheleien sind eines Politikers unwürdig und durch nichts zu entschuldigen.Bedenklich ist ausserdem,dass Anhänger des Beschuldigten noch zu bagatellisieren versuchen mit dem Hinweis auch andere Politiker hätten im Bundeshaus schon geschummelt. Der kleine Unterschied: Blocher hat irrtümlich auch den Knopf seines Nachbarn gedrückt,Lumengo nach eigenen Angaben 44 Wahllisten getürkt. Antworten


Rolf Iseli

10.03.2010, 16:46 Uhr
Melden

Diese Partei steht doch für die Abschaffung des Unterschiedes zwischen Steuerbetrug und Steuerhinterziehung, oder ? Tja Herr Lumengo. Das war's dann. Bitte vollumfänglich konsequent bleiben auch wenn's die eigene Person betrifft. Antworten


Martin Stamm

10.03.2010, 16:06 Uhr
Melden

DIe Partei die solche Mitglieder hat, braucht keine SVP mehr... Lumengo schadet der Partei und den zugewanderten Mitbürgern welche sich an unsere Regeln halten. Da gibts nichts zu überdenken!! Antworten


Aschy Furrer

10.03.2010, 15:55 Uhr
Melden

Verstehe ich richtig? Lumengos sieht sein Verhalten als moralisch korrekt an, solange ihn kein Gericht schuldig spricht? Alles ist erlaubt, solange man nicht verurteilt wird? Politisch korrekt ist eins: sofort zurücktreten, bevor ihm die SP den Rücktritt nahelegen muss. Politisch ist Lumengo längst erledigt und schadet seiner Partei nur noch. Jegliches Hinauszögern ist da einfach nur peinlich... Antworten


Georg Stamm

10.03.2010, 15:40 Uhr
Melden

Lumengo scheint ein anständiger Kerl zu sein. Ich glaube nicht, dass er Wahlfälschung betreiben wollte. Aber er hat sich ungeschickt verhalten und nicht beachtet, dass man bei Wahlzettelmanipulationen keinen Spass versteht. Um den Rücktritt wird er vermutlich nicht herum kommen, was schade wäre, nicht wegen der SP, sondern wegen ihm. Antworten


Werner Sommer

10.03.2010, 15:37 Uhr
Melden

Die SP tut gut daran, Herrn Lumengo sofort zum Rücktritt aufzufordern. Diese Partei hat sonst schon genügend Aerger mit ihren Mitgliedern. Denken wir nur an Tschäppat. Solche Entgleisungen würde die SP keiner andern Partei verzeihen. Wo sind nun jene Politiker Wyss, Darbelet etc., welche seinerzeit Herrn Blocher abgewählt haben? Haben sie auch den Mut, einige ihrer Parteigrössen abzuwählen? Antworten


Jakob Menzi

10.03.2010, 15:02 Uhr
Melden

Ungeachtet welcher politischen Partei Herr Lumengo angehört, es ist schlicht widerlich, wie sich ein"Jurist" aufführt. Ich war 16 Jahre Wahlvorsteher als Stapi einer Stadt mit Parlament, ein solcher Fall, wäre bei uns sofort erledigt worden. Solche "Herren" verlassen gefälligst den Nationalrat sie schaden unserer Demokratie, die einmal mehr mit Füssen getreten wird. Antworten


daniel keller

10.03.2010, 14:51 Uhr
Melden

Ein äusserst bedenkliches Verhalten für einen Volskvertreter. Der Mann ist sogar noch Jurist, und damit Rechtsvertreter. Das bisherige Verhalten und einzelne Aussagen im Zusammenhang mit der Affäre deuten auf eine Persönlichkeit mit narzistischen Charakter hin. Parteileitung, bitte sofort handeln. Notfalls mit sanftem Druck. Antworten


Dieter Scheffel

10.03.2010, 14:50 Uhr
Melden

Das Urteil ist gar nicht mehr so wichtig. Lumengo hat so oder so seine Glaubwürdigkeit verspielt. Rücktritt so schnell wie möglich, alles andere ist nur ein Murks Antworten


Paul Jegerlehner

10.03.2010, 14:37 Uhr
Melden

Dieser feine >Herr< sollte nun Grösse zeigen und unvermittelt rasch zurück treten. Genau solche Leute gehören nicht in ein eidg. Parlament. Sie sind unglaubwürdig und schaden dem Image des Parlamentes gewaltig. Auch der Parteil leistet er mit seinem Verhalten einen Bärendient. Ich vermute, dass sein Ziehvater,der Stadtpr. von Biel ihn noch unterstützen wird. Antworten


adrian strebel

10.03.2010, 14:24 Uhr
Melden

Stef Baumann, war doch bei Ch. Blocher, überigends sogar ein promovierter Jurist, ganz ähnlich. Und dieser Herr wurde danach noch zum Bundesrat. Solche Leute haben in der tat nichts in der Politik zu suchen, aber bitte konsequent! Antworten


Hans Ullrich

10.03.2010, 14:18 Uhr
Melden

Übertreibt mal nicht. Er hat bloss 44 Wahlzettel selbst ausgefüllt. Vermutlich alles solche aus dem weiteren Familien- und Freundeskreis, die eh für ihn gestimmt hätten, aber einfach zu faul waren. Das kommt sehr häufig vor, besonders in kleineren Gemeinden. Finde das Ganze nicht so dramatisch. Antworten


Martin Wettstein

10.03.2010, 14:15 Uhr
Melden

Wie war das doch damals, vor ein paar Jahren, als ein rechtsaussenbürgerlicher Nationalrat bei einer Abstimmung den Knopf von abwesenden Kollegen drückte? Er wurde nicht zum Rücktritt aufgefordert, sondern etwas später Bundesrat!!! Antworten


Markus Solenthaler

10.03.2010, 14:13 Uhr
Melden

Nun wie in solchen Fällen üblich, wird nach der potentiellen Verurteilung eine Facebook Gruppe gegründet, eine Lichterkette gibildet, eine Demonstration organisiert, die Medien vor den Karren gespannt, einige SP Exponenten im Fernsehen gezeigt und danach, ja danach ist Herr Lumengo reif für den Bundesrat als Nachfolger von Micheline. Antworten


Rolf Schlumpf

10.03.2010, 13:53 Uhr
Melden

Sollte sich der Verdacht bewahrheiten, dann gibts es logischerweise nur eine Konsequenz. Gerade bei einer Partei wie der SP, die ich auch ab und zu wähle. Ansonsten kriegt meine Stimme zukünftig ein Mitglied einer anderen Partei... Antworten


Francis Gibel

10.03.2010, 13:34 Uhr
Melden

Habe lediglich Unterstützung geleistet beim Ausfüllen der Wahlzettel... Die Basler würden darauf antworten:"Verzell Du das em Fährimaa!" Wer schummelt gehört nicht in die Politik und Grösse könnte Herr Lumengo zeigen, wenn er von ich aus den Hut nehmen würde! Also Herr Lumengo, Hut ab und gehen - Danke! Antworten


Stef Baumann

10.03.2010, 13:03 Uhr
Melden

Man stelle sich nur einmal das mediale Erdbeben vor, wenn es sich um einen SVP-Politiker handeln würde ... Antworten


Peter Gutknecht

10.03.2010, 12:03 Uhr
Melden

Ich wette mit der SP eine Flasche Wein, dass Herr Nationalrat Lumengo nicht zurücktreten wird. Er wird die Affäre aussitzen. Antworten


Markus Weber

10.03.2010, 11:33 Uhr
Melden

Mit seiner gestrigen Äusserung "Ich hoffe meine Hautfarbe spielt bei der Urteilsfindung keine Rolle" hat sich Herr Lumengo selbst disqualifiziert. Er nimmt somit bereits für sich in Anspruch, dass ein Schuldspruch nur rassistisch motiviert sein kann. Antworten


Roman Meier

10.03.2010, 11:14 Uhr
Melden

Dass es sich die SP leisten kann, mit einem studierten Juristen (!), der der Wahlfälschung verdächtigt wird und bereits 2007 wegen Fahrerflucht zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt wurde, in die Nationalratswahlen 2011 zu ziehen, bezweifle ich. Man kann nicht ständig andere Gesetzesbrecher (Stichwort: Steuerhinterzieher) anprangern und dann solche Leute in den eigenen Reihen haben. Antworten


Pascal Meier

10.03.2010, 10:28 Uhr
Melden

Ich verstehe das Theater nit!? Wer Wahlzettel fälscht, abändert oder ausfüllt für andere muss eine Busse bekommen und sollte nie mehr die möglichkeit erhalten Politik zu betreiben! Ist doch eigentlich logisch! Ich finde die diskusion über Rücktritt oder nicht überflüssig! Wenn er schuldig ist, dem Amt entheben! und zwar per sofort! Antworten


Heinz Köhli

10.03.2010, 09:48 Uhr
Melden

"Wer Wahl- oder Stimmzettel einsammelt, ausfüllt oder ändert oder wer derartige Wahl- oder Stimmzettel verteilt, wird mit Haft oder Busser bestraft". Und Herr Lumengo: Rechtsunwissenheit schadet. Sie sind (Jurist) und Volksverterter ? Welches Volk vertreten Sie denn ? Abtreten ! Antworten


Alain Mohler

10.03.2010, 09:44 Uhr
Melden

Keine Panik SPler, Herr Lumengo passt genau in Euer Profil. Den Sozialen raushängen und im versteckten alles machen was Vorteile bringt. Antworten


Gildo Dall'O

10.03.2010, 09:27 Uhr
Melden

Ob NA Ricardo Lumengo Wahlfälschung begangen hat, wird er verurteilt. Die Rücktrittsforderungen sind aber totale Dummheit. Wenn man die Mitglieder des National- und Ständerates durchleuchten würde, müssten mindestens 50% neu gewält werden. Ein Rücktritt liebe SPler ist meiner Meinung nicht angesagt. Das sagt ein nicht SPler. Antworten


Matthias Aggeler

10.03.2010, 09:17 Uhr
Melden

Ich kenne auch Leute die die Wahlzettel ihrer Kollegen ausfüllen. Gut, das sind keine gewählten Politiker, aber solange die Stimmberechtigtem dem zustimmen und am Ende ihre Unterschrift darunter setzen müsste doch eigentlich egal sein wer den Wahlzettel ausgefüllt hat? Antworten


Markus Kleiner

10.03.2010, 08:57 Uhr
Melden

Und Vorverurteilungen, wie Sie, Herr Schuler, sie hier anstellen, gehören nirgendwo hin. Bitte sofort schweigen und die Unschuldsvermutung akzeptieren! Antworten


Gion Saram

10.03.2010, 08:57 Uhr
Melden

Politiker die bereit sind Wahlen mit unlauteren Mitteln zu gewinnen, gehören nicht in ein Parlament. Lumengo weiss selbst am besten welche Fehler er begangen hat und sollte daraus die Konsequenzen ziehen. Antworten


Martin Schuler

10.03.2010, 08:23 Uhr
Melden

Solche Leute gehören nicht in den Nationalrat - bitte sofort suspendieren! Antworten



Region

Populär auf Facebook Privatsphäre