Bootsdrama auf dem Bielersee: Ermittlungen dauern noch lange
Aktualisiert am 03.08.2010 5 Kommentare
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Die Ermittlungen, in deren Zentrum ein 74-jähriger Mann aus der Region steht, dürften laut der Polizei noch Monate dauern.
So seien auch die wissenschaftlichen Analysen noch nicht abgeschlossen, die am beschlagnahmten Boot des 74-Jährigen durchgeführt werden, sagte Florie Marion, Sprecherin der Berner Kantonspolizei, am Dienstag auf Anfrage.
Auch wenn das Bootsunglück in der Öffentlichkeit nicht mehr ganz so grosse Wellen wirft, bei der Polizei gehen nach wie vor Hinweise ein. Ob sich deshalb die Ermittlungen auch in eine andere Richtung bewegten, wollte die Polizeisprecherin nicht sagen.
74-jähriger Mann im Visier
Letzte Woche hatten die Ermittlungsbehörden bekannt gegeben, dass ein 74-jähriger Mann aus der Region Biel im Zentrum der Ermittlungen stehe. Er sei zwar am fraglichen Tag auf dem See gewesen, habe aber nichts Aussergewöhnliches festgestellt, liess der verdächtigte Bootsbesitzer umgehend durch seinen Anwalt mitteilen.
Bei dem Unglück kam eine junge Frau ums Leben. Sie war mit ihrem Partner auf einem Gummiboot auf dem Bielersee unterwegs. Als sich ein Motorboot mit hohem Tempo näherte, versuchten die beiden zunächst den Kapitän mit Rufen und Handzeichen auf sich aufmerksam zu machen. Als dies nicht gelang, retteten sie sich mit einem Sprung ins Wasser.
Während der Mann unversehrt wieder auftauchte, geriet die Frau offenbar in die Schraube des Motorboots und wurde tödlich verletzt. (vh/sda)
Erstellt: 03.08.2010, 15:37 Uhr
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5 Kommentare
Irgend etwas läuft schief bei den Ermittlungen. Auf der einen Seite verurteilt RR Käser trotz Gewaltentrennung den älteren Herrn zu 3 Jahren Gefängnis. Am Boot wird die Untersuchung nicht sofort erledigt, was unerklärlich ist. Zudem knausert die Polizei mit den Fakten, man könnte ja orientieren, welche Spuren z.B. am Schlauchboot sind und ob die tödlichen Verletzungen von der Bootsschraube stammen Antworten
Es ist mir nach wie vor unverständlich, dass der verdächtige Bootsfahrer weder auffindbar ist, noch den Mut hat sich zu stellen! Ich finde es eine Frechheit gegenüber der geschädigten Personen und der Familie des Opfers. Weiter hoffe ich , dass der Täter ordentlich bestraft wird. Eine ger. Strafe ohne wenn und aber. Wer es nicht selbst erlebt, hat ein Kind zu verlieren versteht den Verlust nicht. Antworten

