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Bootsdrama: 10 Fragen an die Polizei

Von Interview: Ralph Heiniger. Aktualisiert am 21.07.2010 61 Kommentare

Der Todeskapitän ist noch immer flüchtig. Polizeisprecherin Florie Marion beantwortete gestern die dringendsten Fragen rund um das Bootsdrama. Sie erklärt, warum die Soko erst drei Tage nach dem Unglück gebildet wurde.

Die Sonderkommission der Kantonspolizei Bern hat über hundert Hinweise aus der Bevölkerung erhalten.

Die Sonderkommission der Kantonspolizei Bern hat über hundert Hinweise aus der Bevölkerung erhalten.
Bild: Enrique Munoz Garcia

Florie Marion (Bild: zvg)

Interview mit dem Verdächtigten

(Video: TeleBärn)

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Was ist der aktuelle Stand der Ermittlungen?
Florie Marion, Mediensprecherin Kantonspolizei: Wir haben sehr viele Hinweise aus der Bevölkerung erhalten, die wir nun bearbeiten. Die Ermittlungen sind noch immer im Gang.

Erst drei Tage nach dem Unglück hat die Polizei eine Sonderkommission gebildet. Hat die Polizei die Lage am Anfang falsch eingeschätzt?
Wir haben sofort mit der Suche begonnen. Die Sonderkommission haben wir drei Tage danach gegründet, weil erst nach dem Zeugenaufruf viele Hinweise aus der Bevölkerung gemeldet wurden.

Wäre es möglich gewesen, den Bielersee nach dem Unglück sofort abzuriegeln?
Das ist unmöglich.

Wie viele Hinweise hat die Polizei?
Über hundert.

Wie lange wird die Sonderkommission noch ermitteln?

Zurzeit ermitteln fast 30 Leute in der Sonderkommission. Sie bearbeiten die Hinweise von morgens früh bis spätabends. Je nachdem, wie viele Hinweise bearbeitet werden müssen, wird die Grösse der Sonderkommission angepasst. Die Dauer ist abhängig von den Ermittlungen.

Besteht die Möglichkeit, dass die Untersuchungen ohne Ergebnis eingestellt werden?
Das entscheidet die zuständige Untersuchungsrichterin (Silvia Hänzi, Anm. d. Red.).

Die Fahndung erstreckt sich über mehrere Kantone. Hat dies einen Einfluss auf die laufenden Ermittlungen?

Das macht die Ermittlungen aufwendiger. Wir arbeiten eng mit den Polizeikorps von Solothurn, Neuenburg, der Waadt und Freiburg zusammen. Diese Zusammenarbeit läuft aber sehr gut.

Könnte der Todeskapitän nicht aus einem anderen Kanton als Bern, Solothurn, Neuenburg, der Waadt oder Freiburg stammen? Vielleicht sogar aus einem anderen Land?
Doch, natürlich. Aber wir konzentrieren uns vor allem auf den Bielersee, den Murtensee und den Neuenburgersee. Weil wir von dort die meisten Hinweise erhalten haben.

Bräuchte man einen Kran, um das gesuchte Boot aus dem Wasser zu heben?
Das können wir nicht sagen, weil wir das Boot nicht genau kennen.

Es wird behauptet, die Polizei habe den Täter bereits geschnappt. Weil es sich um eine «hochrangige» Person handle, bleibe die Identität geheim.
Das ist völlig falsch. Es spielt überhaupt keine Rolle, ob die Person hochrangig ist oder nicht. Wir sind immer noch auf der Suche nach dem Täter. (Berner Zeitung)

Erstellt: 21.07.2010, 08:56 Uhr

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61 Kommentare

Markus Keller

21.07.2010, 22:24 Uhr
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Aha! Ja klar, daran hat die Polizei halt noch nicht gedacht. Es gibt ja so simple, effiziente und aus TV-Serien bekannte Methoden wie der Täter innert Stunden überführt werden könnte... - Liebe Kommentatoren, was denkt ihr, was die Polizei macht? Glaubt ihr, die berichten uns 2x pro Tag welche Personen schon befragt wurden, welche Satellitenbilder und Mobilfunkdaten ausgewerten wurden etc.??? Antworten


Heinz Burkhard

21.07.2010, 21:52 Uhr
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@b.zahnd. merci viel mal für ihre auskunft. wir dachten da wir dies in den usa, sowie in anderen staaten mitbekamen. es sei, wen auch eine nur kleine möglichkeit, in einem doch so absurden fall etwas beizusteuern. klar ist die überwachung nicht permanent. probieren geht doch über studieren oder nicht ? Antworten


Beat Zahnd

21.07.2010, 19:04 Uhr
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@H. Brukhard: Die Frage kann man leicht beantworten: Es gibt keine derartige permanente Überwachung, nicht mit Satelliten und mit Meteosat sowieso nicht. Meteosat ist geostationär (~36'000 km) und hat eine Auflösung im Kilometerbereich... Antworten


Rolf Leiser

21.07.2010, 17:29 Uhr
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Ein Boot wie Das Unfallboot braucht relatief viel Benzin und wurde daher fast sicher an dem Tag oder 1 - 2 Tage vorher aufgetankt. Im Normalfall bezahlen die Bootsbesitzer am See mit Kreditkarten, oder haben einen Schlüssel bei einer Tankstelle. Auch hat es viele Webcams am Bielersee die den ganzen Tag aufzeichnen. Daher ist es Meines Erachtens nicht so schwer den Bootsbesitzter zu finden! Antworten


Heinz Burkhard

21.07.2010, 14:14 Uhr
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sehr geehrter herr käser, polizeidirektor. frau f. marion. sowie an das gesammte soko team. wir möchten unsere frage gerne beantwortet haben, warum sie das einfachste hilfsmittel und das wäre immer noch die satelitten auswertungen nicht zu hilfe nehmen? so wie es in anderen ländern der fall ist. den schon mit einem meteosat. der ja aufzeichnet sind die vergrösserungen brilliant. Antworten


Stefan Meier

21.07.2010, 12:40 Uhr
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Sehr wohl spielt es eine Rolle, ob eine Person prominent ist oder nicht. Als Sepp Blatter einen Unfall baute, weil er nicht wusste, wie wild er noch überholen sollte, wurden sofort seine Nummernschilder entfernt, während das Auto des Unfallopfers die Nummern auf allen Tageszeitungen wiederfand. Antworten


Hans-Heinrich Zehnder

21.07.2010, 11:18 Uhr
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Ich glaube an vieles. Aber ich stimme dem Kriminologen zu: An dieser Geschichte muss etwas faul sein. Meines Erachtens sind es zuviele Zufälle: 1. Kurz vor der Hochzeit 2. Genaue Täterbeschreibung 3. Keine anderen Zeugen 4. Keine Tatverdächtigen 5. Mitfahrer halten dicht. Was sagt denn der Autopsiebericht zu den Verletzungen? Trotzdem: Mein Beileid den Betroffenen. Antworten


Stefan Heinzer

21.07.2010, 11:08 Uhr
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Etwas ist faul an dieser Sache - wiese hat NIEMAND was bemerkt und wieso ausgerechnet ein solches Boot, dass hoechstens auf dem Zurichsee zahlreich vorkommt - im Seeland gibt es keine 5, und die werden kaum gebraucht und wann fallen sie sofort auf - wie das Beistpiel des Fahrers aus Yverdon zeigt. Antworten


Oli Kahn

19.07.2010, 15:58 Uhr
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@Alex Zweifel Habe meine Zweifel ob der Täter wirklich "Unfall mit Gummiboot" und "Fahrerflucht" in sein Logbuch schreibt. Es führen wohl auch die wenigsten Sportbootfahrer ein Logbuch. Antworten


Alex Zweifel

18.07.2010, 00:42 Uhr
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Könnten sie nicht anhand vom Fahrtenschreiber und dem Logbuch des mögl. Bootes etwas weiter kommen? "Kapitäne" führen doch Buch? Kenne mich damit nicht aus, aber das könnte doch, falls vorhanden, eine Möglichkeit sein, den Täterkreis einzugrenzen. Ist natürlich auch schwierig, weil nicht sicher ist, ob es überhaupt ein solches Boot gewesen ist. Vllt. konzentrieren sie sich auf der falschen Spur... Antworten


fredy morach

17.07.2010, 14:34 Uhr
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Wenn ich nur schon höre, dass dieser Täter eventuell mit Samthandschuhen angefasst werden könnte und die Opferfamilie eventuell kein gerechtes Urteil erwarten kann, so kocht bei mir eine grosse Wut auf. Ich hoffe auf einen Fahndungserfolg und eine harte Verurteilung im Ramen der rechtlichen Möglichkeiten. Antworten


Beat Schmid

16.07.2010, 10:56 Uhr
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Es geht nicht um eine Hatz auf Motorbootfahrer. Wer aber die Lage auf den Seen kennt (ehemaliger Segler), kennt auch das Verhalten einiger (nicht aller) Motorbootfahrer. Sonntagspass: Mit Kollisionskurs auf ein kleineres Boot oder Segler zufahren, dann eine Ehrenrunde mit barbusigen Schönheiten um höhere Wellen zu schlagen und danach die Korken knallen lassen oder zum Bechern in ein Seerestaurant. Antworten


Dani Winter

16.07.2010, 10:19 Uhr
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@Pierre Geier und @Hans Müller Je nach Signalstärke eines mobilen Telefons kann die Lokalisierung nur bis auf ein paar Hundert Meter oder gar Kilometer genau erfolgen, dazu müsste man ja zuerst wissen nach welchem Signal und zur welchen genauen Zeit in diesem Radius gesucht werden müsste. Da kommen dann plötzlich sehr, sehr viele Signale zum Vorschein... Welches Handy gehört dann dem Schuldigen? Antworten


Otto Reto Christoffel

16.07.2010, 10:17 Uhr
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Bei aller Tragik(!), als Segler, MoBo-Fahrer UND "Gummiboot"-Fahrer (das kleinste = 1,8 m lang) kommen mir Zweifel, wie man aus einem kleinen Gummiboot die Farbe des Decks und der Polsterung erkennen kann, bei einem Boot mit einer Freibordhöhe von ca. 1 m und das bei frontaler Begegnung, dazu noch bei hoher Geschwindigkeit. Den Betroffenen mein herzliches Beileid für diese schreckliche Situation. Antworten


Marcel Meier

16.07.2010, 10:09 Uhr
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@Robert Frankl: Sie sollten zuerst zu "Wetten dass" und danach zur Polizei! Sie können anhand des Geräuschs unterscheiden ob es ein Gleiter, Halbgleiter oder ein Verdränger ist und in welcher Fahrphase er sich mit welcher Geschwindigkeit befindet? Zeugenaussagen sind verlässlich? Komisch, alle Kriminologen sagen etwas anderes, aber eben, die stützen sich auf Fakten ab. Antworten


Christian Schenk

16.07.2010, 09:28 Uhr
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Noch zu erwähnen: Unterlassene Hilfeleistung gilt auch für die Mitfahrer in diesem Boot. Die sollen dann bitte auch an die Kasse kommen. Aber vertrau auf die Schweizer Justizia und du bist verloren. Antworten


robert frankl

16.07.2010, 08:48 Uhr
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@fritz beutler, ich kann in einem Bruchteil einer Sekunde fast jeden Bootstypen erkennen, ich höre die Motoren und weiss meistens um welchen Typ Motor es sich handelt und ob ein Schiff schnell oder sehrschnell unterwegs ist. Der mensch besitzt meist eine sehr gute Wahrnehmung und kann selbst in Stresssituationen noch sehr genau Details wahrnehmen. Bitte argumentieren sie ein bisschen Inteligenter. Antworten


Marcel Meier

16.07.2010, 08:40 Uhr
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André Bron: Sie haben vollkommen Recht. Nur geht es bei dieser Diskussion schon lange nicht mehr um das tote Opfer oder um die Sicherheit auf Seen. Längst haben Ökofundis, Motorboothasser und andere Spassbremsen eine Gelegenheit gefunden, etwas verbieten zu lassen was nicht in ihr Weltbild passt. Antworten


robert frankl

16.07.2010, 08:40 Uhr
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Hypothese: wurde kein Kopfgeld ausgeschrieben, weil es sich um eine einflussreiche Person handelt. Ist es etwa ein ausländischer Diplomat oder Politiker der diplomatische Imunität geniesst? Leider verstehen wir nicht weshalb die Polizei kein Kopfgeld ausschreibt, was sie sonst üblich macht. Antworten


rene schicker

16.07.2010, 08:35 Uhr
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@A.Bron - absolut gleicher Meinung. So tragisch wie das ganze ist, aber jeden Tag stirbt ein Mensch auf unseren Strassen und ausser den Angehörigen interessiert das niemanden. @A.Gurtner - Genau weil es unvernünftige gibt, werden Kontrollen durchgeführt! (siehe oben!) Antworten


sepp ackermann

16.07.2010, 07:47 Uhr
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bei Fifa Blatter war ja auch das erste, den Mann zu schützen und seine Nummer abzuschrauben, die wissen wers war, klar... Antworten


André Bron

16.07.2010, 07:47 Uhr
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Nun, dieser Unfall ist in seiner Tragik kaum zu überbieten und wäre, wie die meisten Unfälle im Strassenverkehr oder Arbeitsalltag, zu verhindern gewesen, hätten sich alle Beteiligten an die geltenden Regeln gehalten. Warum müssen sich jetzt aber Leute dazu äussern, die weder eine Ahnung haben von Schiffen, noch vom Boot führen und noch weniger von Polizeiarbeit? Lasst die Leute ihren Job machen. Antworten


Fritz beutler

16.07.2010, 07:45 Uhr
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erstaunlich, wie jemand der in todesangst um das leben seiner freundin und das eigenen kämpft , noch erkennen kann um welchen bootstip es sich handelt und das bei einer geschwindigkeit von über 70 k/mh Antworten


Guido Mahler

16.07.2010, 07:29 Uhr
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@Pierre Geier: Die Justiz verhinderte in der Vergangenheit schon mehrmals die Herausgabe von Handy-Daten einer Person, wenn diese ein vermisster Jugendlicher ist und vermutlich in Lebensgefahr ist. Warum sollte sie Daten von Hunderten herausgeben, wenn das Opfer schon tot ist? Antworten


sofia minder

16.07.2010, 06:56 Uhr
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ich kann und will es nicht glauben, dass ein mensch mit so einer schuld noch wie vorher weiterleben kann! rasen , ob im auto, dem boot , töff oder gar auf dem velo, einen unfall verursachen ist schnell passiert. aber sich dann so feige und unmenschlich vor der verantwortung drücken. da gibt es keine entschuldigung und keine genügend hohe strafe! Antworten


Peter Lüthi

16.07.2010, 01:48 Uhr
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@ Bruno Bänninger: Meine Rede. Den Promi-Verdacht hatte ich von Anfang an. Da wird einer geschützt oder hat die Möglichkeit, mittels seiner Kontakte davon zu kommen . . . Antworten


Frédéric-Marc Fluehmann

16.07.2010, 01:04 Uhr
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Dieses Boot dürfte mit Bestimmtheit schon verschwunden sein. Spätestens seit den Schlagzeilen, weiss der Besitzer was auf ihn zukommt. Trotzdem ist jedes Boot mit einer Kantons-Nummer immatrikuliert. Und das ist schon die halbe Miete! irgendwann kommt der Täter dran! Antworten


Peter Troxler

16.07.2010, 00:01 Uhr
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Die Polizei hat keine Belohnung ausgegeben ... gibt aus "ermittlungstaktischen Gründen" keine Angaben. Im Klartext: die Polizei weiss mittlerweile genau, wer es war. Aber leider gehört er zu den besten Steuerzahlern am See, ist sonstwie einflussreich/wohlhabend oder Mitglied des Polizeikorps. So müssen sie politisch schweigen. Dafür sind 25 Mann nötig. Zeit für eine unabhängige Analyse: NOW! Antworten


Herbert Berger

15.07.2010, 23:33 Uhr
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Könnte es nicht auch sein, dass man gar nicht daran interessiert ist, den Täter zu finden? Der ist ja bestimmt eine reiche, einflussreiche Persönlichkeit. Antworten


Bruno Frank

15.07.2010, 23:14 Uhr
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Frage an die eventuellen und mitwissenden Lebenspartnerinnen oder Lebenspartner der Bootsraser: Seid ihr einverstanden mit dem Verhalten eurer charakterlosen Lebensgefährten? Wenn ja, seid ihr nicht besser. Wenn nein, wisst ihr ja, was zu tun ist! Antworten


Arthur Gurtner

15.07.2010, 23:10 Uhr
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Leider muss ich wieder mal feststellen für was unsere POLIZEI Fähig ist¨!!! Im Strassenverkehr Geschwindikeitskontrollen Alkoholkontrollen Parkkontrollen. Da sind Sie super Auf dem Bielersee bei diesem Unfall wo war die Polizei? Ist sicher nicht so schwer jeden Bootshafen anzurufen um zu Kontrolieren! Ich glaube Sie wissen Wehr es war nur dürfen sie nichts sagen sicher kein Armer Schlucker Antworten


Hans Müller

15.07.2010, 22:55 Uhr
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Wieso werden nicht einfach die Handy Signale ausgewertet? Man weiss den Ort und die Zeit. So sollte es doch ein leichtes sein rauszufinden welche Signale im Umkreis des Unfalorts aufgezeichnet wurden. Und eine Person auf dieser Jacht hatte mit sicherheit so ein Handy eingeschaltet. Aber vermutlich muss jetzt zuerst mal ein paar Wochen abgeklärt werden ob die Daten rausgegeben werden dürfen..... Antworten


Erich Deiss

15.07.2010, 22:54 Uhr
Melden

Motorboote und Schwimmer gleichzeitig auf demselben See ist etwa dasselbe wie Rollschuhfahrer und Formel 1 Rennen gleichzeitig auf derselben Rundstrecke. Die Vorstellung, dass da nie etwas passiert ist irgendwie naiv. Antworten


Peter Otiker

15.07.2010, 22:49 Uhr
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Die Polizei wird den Fall nie lösen. Vermutlich war eine einflussreicher lokaler Politiker Antworten


christa szabo

15.07.2010, 22:43 Uhr
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zuerst möchte ich ich der familie mein beileid senden viel kraft für die kommende zeit. es tut mir unendlich leid was da passiert ist . was sind das für menschen die sowas machen. ich hoffe das man den täter findet und bestraft. Antworten


Willy Sauter

15.07.2010, 22:16 Uhr
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Es bleibt zu hoffen, dass dieser Bootsraser (lies Mörder) jetzt rasch ausfindig und verhaftet werden kann. - Und dann ist zu hoffen, dass der oder die für die verwerfliche Tat entsprechend bestraft wird. Leider stellt man täglich fest, dass die Justiz hierzulande in solch verbrecherischen Fällen viel zu large urteilt. Aber so lange es nur die Kleinen trifft.... Antworten


philipp glanzmann

15.07.2010, 22:08 Uhr
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die polizei hat kein kopfgeld ausgeschrieben weil sie den täter nie finden wird und die angelegenheit ein wenig diskreter bleibt. Antworten


Roland Büchler

15.07.2010, 21:51 Uhr
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Und wieder wurde ein Menschenleben brutal getötet, wieder ein junges Glück sinnlos zerstört. Ein Boot aus welchem ums überleben geschrieen und gewunken wird, ist einfach nicht zu übersehen. Entweder war der Fahrer geistig umnachtet oder betrunken. Wie dem auch sei; für den Rest seines Lebens wünsche ich dem Fahrer und den Mitinsassen des Bootes keine ruhige Minute mehr. Antworten


Pierre Geier

15.07.2010, 21:36 Uhr
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Ich frage mich warum die Polizei nicht einfach bei Sunrise, Swisscom u. Orange anfragt welche Natels zur Tatzeit in diesem Gebiet in dieser Funkzelle eingebucht waren und dann checkt wer davon ein Boot hat oder den Schein dazu. Rein technisch kein Problem und die Daten sind sowieso bei den Natelprovidern gespeichert. Wer ein Boot fährt besitzt sicher auch ein Natel. Antworten


Martin wyssenbach

15.07.2010, 21:34 Uhr
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wie ist das wenn der fahrer ein besserer Herr ist, oder ein Nationalrat dann ist das gar nicht so einfach, die werden ja geschützt, die Polizei weiss das schon lange. Antworten


Rolf Kienast

15.07.2010, 20:58 Uhr
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Wie steht es mit Personen die möglicherweise irgendwie politische oder anders engagiert sind ??? Es ist erstaunlich, dass niemand etwas weiss, gesehen oder gehört hat. Oder doch ?? Antworten


Marcel Meier

15.07.2010, 20:57 Uhr
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@Soraya Moana:Wenn der Unfallverursacher sein Boot tatsächlich in der Zeit bis jetzt umlackiert hat, dann hatte er wirklich keine ruhige Minute. Sie dürfen sich gerne melden um bei meinem Boot beim schleifen zu helfen, wenn Sie sich einen Eindruck verschaffen wollen :-) Antworten


Peter Moser

15.07.2010, 20:37 Uhr
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Die ganze Geschichte ist doch sehr merkwürdig. Wieso hat niemand sonst etwas gesehen? Wieso wurde das Gummiboot nicht beschädigt? Weshalb springen die Beiden ins Wasser und haben nicht versucht, wezupaddeln? Nicht, dass ich den Beiden eine Mitschuld unterstellen will, aber an dieser Geschichte stimmt meiner Ansicht etwas nicht. Ich weiss aber nicht was. Antworten


Frank Hofer

15.07.2010, 20:35 Uhr
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Sonntag Abend, schoenstes Wetter, der See und seine Ufer ist voller Leute und es gibt nur einen Zeugen? Keiner hat irgendwo sonst ein rasendes Boot auf diesem See gesehen? Man darfs ja fast nicht sagen, aber warum bloss erinnert mich das alles irgendwie an Paula O.? Antworten


Robert Koch

15.07.2010, 20:24 Uhr
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Wie überall bei Exzessen braucht es eine Regulierung. Notwendig sind die Anapssungen der kantonalen Schifffahrtsverordnungen zur Beschränkung der Geschwindigkeit auf Gewässern. Der Kanton Schwyz z.B. erlaubt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. auf dem Zürichsee. Wahnsinn! Antworten


Salvatore Minelli

15.07.2010, 20:21 Uhr
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Dass der Freund der Verunfallten gewisse Sachen extrem genau weiss/sah und elementare Sachen nicht, stimmt mich einwenig nachdenklich. Es würde mich nicht wundern, wenn am Schluss alles anders war, bzw sich zugetragen hat..... Wer weiss.... Antworten


Thomas Müller

15.07.2010, 18:00 Uhr
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Ich kann mir vorstellen, dass der/die Schuldige eine einflussreiche Person ist ...! Und wie es oft gehandhabt wird, so versucht man sie oder ihn zu decken! Wenn nicht doch noch bis dahin unbekannte Zeugen auftauchen, so kann man die "Sache", diesen "Fall" dann langsam vergessen lassen machen - und hat so eine/n neue/n Freund/in "gewonnen" ... Der Bootsführer soll ja nicht allein igewesen sein . Antworten


Hans Peter Bolliger

15.07.2010, 17:26 Uhr
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Kopfprämie Macht die Saure-Gurken-Zeit solche Beträge nötig? Vertraut auf die Fahndungsmethoden unserer Polizei. Antworten


Thomas Meier

15.07.2010, 17:07 Uhr
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@ Neuenschwander... taucherisch einen ganzen See abzusuchen ist praktisch unmöglich, ausser man kennt die genaue Stelle! Wenn man längere Zeit im Bereich 60m suchen möchte, so braucht man spezielle Atemgasgemische. Die tiefsten Stellen im Bieler- (74m), im Neuenburger- (152m) und im Murtensee (45m)! Die Polizei braucht halt etwas Zeit und kann nicht wie im TV den Fall in einer Stunde lösen! Antworten


Ursula Fritschi

15.07.2010, 16:24 Uhr
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Ich fahre selber auch Boot auf dem Rhein. Und ich hoffe von ganzem Herzen dass der Täter gefasst und bestraft wird. Ich finde es unvorstellbar, dass jemand so skrupellos sein kann. Mir tun die Angehörigen sehr leid. Eine Gerechte Strafe für so eine Tat gibt es gar nicht. Unvorstellbar wie man mit so einem Gewissen leben kann. Mit freundlichen Grüssen U. Fritschi Antworten


Roland Peter

15.07.2010, 12:01 Uhr
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Das ist ja wirklich peinlich, dass die Polizei den Kreis der möglichen Täter noch nicht enger ermitteln konnte. Ich kann das nicht verstehen, da bei der Immatrikulation nicht nur das Nummernschild, sondern der Typ, Farbe usw. erfasst werden. Wenn anschliessend 20-30 Boote dafür in Frage kommen, ist der Rest reine Fleissarbeit! Seltsam ist, dass bei Kunstraub die Ermittlungen razfaz gehen. Antworten


Ernst Wisler

15.07.2010, 11:56 Uhr
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Bei solch arroganten, rücksichtslosen Typen zählen offenbar Menschenleben überhaupt nichts. Könnte mir vorstellen, dass da noch Angeberei in Sachen Einschüchterung und Macht im Spiel war. Hoffentlich wird diese Bande (es sollen ja mehrere Mitfahrer) auf dem Schiff gewesen sein, möglichst bald gefasst und dann auch richtig scharf verurteilt. Sie sollen in Zukunft keine ruhige Minute mehr haben! Antworten


Soraya Moana

15.07.2010, 08:44 Uhr
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Und wenn das Schiff in der Zwischenzeit neu angemalt wurde und nun eine andere Farbe hat? Ich hoffe, dass der Schiffsführer keine einzige ruhige Minute mehr hat und sich selber stellt. Seine Mittäter auch. Antworten


Reto Neuenschwander

15.07.2010, 04:26 Uhr
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Ich vermute dass Alkohl bei dem tragischen Unfall eine Rolle spielte. Dass das Boot in See versenkt worden ist. glaube ich nicht, aber wozu hat die Kapo Bern Taucher ein frisch versenktes Schiff fällt auf. Denn kein Schiffskapitän vesenkt sein Schiff, es sei denn er ist Käpt'n Rotbart und Obelix kommt in homem Tempo angeschwommen, dann wird auch mal schon das eigene Schiff versenkt. Antworten


Freddy Luger

14.07.2010, 22:45 Uhr
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WOW jetzt kommt noch "columbo " ins spiel !!!! gebt dem "mann" noch ein zwei tage zeit so gemein kann doch ein mensch nicht sein ---falls "er" es tat ?? Antworten


Neuenschwander Reto

14.07.2010, 05:04 Uhr
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Das es auf dem Neuenburgersee keine solche Luxusboote gibt kann ich fast nicht glauben. Der Vorfall ist auf jeden Fall sehr tragisch und den Hinterbliebenen möchte ich mein Beileid aussprechen. Ich hoffe dass dieser Rüchsichtslose Raser so rasch als möglich gefunden wird. Es wäre eine Geste des Anstandes gegenüber den Hinterbliebenen wenn er sich der Polizei freiwillig stellen würde. Antworten


Peter Camenzind

13.07.2010, 17:43 Uhr
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Wer die Lage auf den Seen ein wenig kennt, wundert sich nicht, dass solche Unfälle vorkommen. Hier gilt es noch. das Recht des Stärkeren. Während die Raser auf den Strassen hart an die Hand genommen werden, kann auf den Seen gebolzt werden. Ohne Kontrollen, insbesondere gegen betrunkene Piloten. Eine Leistungsbeschränkung ist das einzige Mittel das greift. Antworten


Roland Peter

13.07.2010, 15:29 Uhr
Melden

Irgendwie ist es sehr schwer nachvollziehbar wie lange die Ermittlungen dauern, bis sie den Täter gefunden haben. Heute, wo alles ein Nummernschild braucht und x-mal irgendwo in einer Datenbank registriert ist. Antworten


Bruno Bänninger

13.07.2010, 14:45 Uhr
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Wieso nur auf dem Bielersee? Es geht um 3 Seen, um Boote in 3 Kantonen unzählige Bootshäuser in denen Schiffe aus anderen Kantonen liegen und es geht auch darum, ob es sich wirklich nur um die vermuteten 3 Bootsmarken (Riva, Bösch, Pedrazzini) handelt. Falls ja, könnte es sein, dass der Schiffseigner und seine Passagiere Prominente sind? Antworten


Tschannen Werner

13.07.2010, 14:36 Uhr
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10 bis 20 Boote.... und unsere Polizei kennt den Besitzer noch nicht? Ist sicher ein feiner Herrn aus gehobener Gesellschaft, sonst hätten wir den Namen schon lange erfahren. Antworten


Soraya Moana

13.07.2010, 14:31 Uhr
Melden

Hoffentlich wird dieser Bootsführer/-raser schnellstmöglich gefasst. Solche Typen dürfen nie wieder in ein Boot steigen. Lebenslänglich (aber wirklich lebenslänglich, nicht nur ein paar Jährchen) in die Kiste. Antworten



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