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Blanchos Islamischer Zentralrat setzt sich in Szene

Von Fabian Maienfisch. Aktualisiert am 20.02.2011 2 Kommentare

Im Februar wird der Islamische Zentralrat in Biel seine Jahreskonferenz abhalten – und provoziert damit erneut. Kritiker werfen ihm reine Selbstinszenierung vor.

Qaasim Illi (rechts) hört Nicolas Blancho zu.

Qaasim Illi (rechts) hört Nicolas Blancho zu.
Bild: Keystone

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Es soll eine der grössten islamischen Konferenzen werden, die je in der Schweiz stattgefunden haben. Am 19.Februar trifft sich der Islamische Zentralrat Schweiz (IZRS) zu seiner ersten Jahreskonferenz im Bieler Kongresshaus. Der IZRS hat seit seiner Gründung 2009 immer wieder durch radikalislamische Ansichten provoziert. Insbesondere sein Präsident aus Biel, Nicolas Blancho, polarisiert durch seine Äusserungen. Die Konferenz stösst daher bei etablierten muslimischen Organisationen auf Skepsis.

Kein Sicherheitsrisiko für die Polizei

Während sich die Stadt und der Kanton im Rahmen ihrer Zuständigkeiten auf den Anlass vorbereiten, schweigen sich das Bundesamt für Polizei (Fedpol) und der Nachrichtendienst des Bundes aus. André Glauser, Sicherheitsdelegierter der Stadt Biel, hält fest, dass sich sämtliche verantwortlichen Stellen der Stadt und des Kantons im Vorfeld von Grossveranstaltungen treffen und die Sicherheitslage besprechen. Den Anlass an sich stuft Glauser nicht als Sicherheitsrisiko ein. Die Kantonspolizei (Kapo) sei derselben Auffassung, teilt deren Medienstelle mit. Die Kapo befasse sich aber ebenfalls mit der Konferenz, heisst es weiter.

Mit dieser Veranstaltung wolle der IZRS in erster Linie seine Passivmitglieder versammeln und ihnen die Möglichkeit zum Knüpfen von Kontakten geben, sagt Abdel Azziz Qaasim Illi, Mediensprecher des IZRS. Damit den erhofften 1000 Gästen etwas geboten werden kann, haben die Organisatoren auch ausländische Referenten eingeladen. Gäste des IZRS sind aber nicht immer über alle Zweifel erhaben.

Mit einer Ausnahme sind die internationalen Referenten, welche der Zentralrat auf seiner Homepage ankündet, Hisham Maizar, Präsident der Föderation Islamischer Dachorganisationen Schweiz (FIDS), unbekannt. Maizar distanziert sich denn auch klar von der IZRS-Jahreskonferenz: «Dieser Anlass findet nicht in Kooperation mit anderen Organisationen statt.» Er stellt sich die Frage, wie der IZRS den Grossanlass finanziert – denn die Gastreferenten sind nicht gratis. Zum Ursprung der Gelder will Illi keine genaueren Angaben machen. Maizar hat den IZRS im Verdacht, lediglich sich selbst zu inszenieren. (Bieler Tagblatt)

Erstellt: 31.01.2011, 07:06 Uhr

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2 Kommentare

Charles Dupond

31.01.2011, 09:25 Uhr
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Wenn mal die bibeltheokratischen Landeskirchen und die Aussenclownin Rechenschaft ueber den Missbrauch von Schweizer Steuermilliarden fuer Zwangsmissionierungen, Selbstinszenierungen und soziale Subversion in wirklich saeckularen Staaten und andersgleubigen Theokratien ablegen, darf man auch Illi fragen, woher die Kohle kommt. Sonst wird einmal mehr Wasser gepredigt, aber selber Wein gesoffen.... Antworten


Ueli Geyer

31.01.2011, 21:37 Uhr
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"...radikalislamische Ansichten"... Insbesondere sein Präsident aus Biel, Nicolas Blancho, polarisiert durch seine Äusserungen..." Na und?!! Die sollen sich doch äussern, so viel sie wollen: das ist das orthodoxe, festgefahrene Denken einer Hand voll Konvertiten in Biel-Bienne, und es ist angesichts der dynamischen Ereignisse in der arabischen und übrigen Welt nicht relevant. Antworten



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