Biel ist möglicher Standort des nationalen Innovationsparks

Die Idee eines nationalen Innovationsparks zur Verbindung von Wirtschaft und Wissenschaft konkretisiert sich.

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Der Verein Machbarkeit Stiftung Forschung Schweiz teilte am Dienstag mit, der sogenannte Swiss Innovation Park solle an mehreren Standorten realisiert werden. Derzeit gehe der Verein von zwei bis drei Parks in Dübendorf ZH, Biel und der Genferseeregion aus.

Wie die Möglichkeiten in Biel aussehen, soll nun eine Machbarkeitsstudie aufzeigen, die der Verein in Auftrag gegeben hat. Für die Studie übernehmen der Kanton Bern und die Stadt Biel den grössten Teil der Kosten von rund 200'000 Franken, wie der bernische Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher auf Anfrage ergänzte.

Falls Biel Teil wird des nationalen Innovationsparks, soll dort laut Rickenbacher der Fokus vor allem auf Forschung in der Präzisionsindustrie - insbesondere in der Uhrenindustrie - und die Medizinaltechnik gelegt werden. Das sind zwei der sechs im Kanton Bern starken Wirtschaftscluster.

Bundesrat verlangte Ausdehnung

Der Verein Machbarkeit Stiftung Forschung Schweiz trat 2007 mit der Idee eines nationalen Innovationsparks in Erscheinung. Damals präsentierte er in Bern eine Machbarkeitsstudie für einen Park auf dem Militärflugplatz Dübendorf. Sie zeigte, dass dieses Areal dafür geeignet wäre.

Idee ist, der Schweiz zu einem Innovationspark zu verhelfen, der dank internationaler Ausstrahlung und Anziehungskraft dazu beiträgt, dass die Schweiz ihren Spitzenplatz in Bezug auf Forschungsförderung und Innovation halten und ausbauen kann.

Der Bundesrat nahm aufgrund eines Postulats des Zürcher FDP- Nationalrats Ruedi Noser im März 2008 grundsätzlich positiv Stellung zur Idee, verlangte aber eine Ausdehnung auf andere Schweizer Regionen.

Noser wird in der Mitteilung vom Dienstag mit den Worten zitiert, Dübendorf und Biel würden sich ausgezeichnet ergänzen. Wenn in Biel ein Park realisiert würde, festigte dies die vom Bundesrat verlangte nationale Verankerung.

Auch die Walliser Gemeinden Raron und Turtmann möchten auf ihrem ehemaligen Militärflugplatz eine Zweigstelle des nationalen Innovationsparks. Dazu heisst es in der Mitteilung, die zwei bis drei Schweizer Standorte könnten allenfalls durch Test- und Messstandorte ergänzt werden, etwa im Wallis. (js/sda)

Erstellt: 09.02.2010, 17:19 Uhr

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