Bevölkerung im Lindenquartier erhält ein Informationsblatt
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«Wir tun alles, damit unser Einsatz zu einem guten Ende kommt», heisst es auf dem Blatt. Die Polizei geht davon aus, dass sich die Wut des Mannes vor allem gegen die Staatsgewalt richtet, namentlich gegen Polizei und Behörden.
Die Polizei verstehe die Ängste der Bevölkerung, heisst es in der Information weiter. Sie ruft die Anwohner zur Vorsicht auf. «Seien Sie wachsam und befolgen Sie die Anweisungen der Polizei. Treten sie nicht in Kontakt mit dem flüchtigen Rentner».
Wer den Mann beobachte, solle nicht etwa eingreifen, sondern die Polizei auf der Hotline (031 634'34'34) alarmieren. Die seit Donnerstag installierte Hotline sei bisher rege benutzt werden, sagte Florie Marion, Sprecherin der Berner Kantonspolizei, auf Anfrage. Wieviele Anrufe eingegangen sind, konnte sie nicht sagen.
Polizeieinsatz in Nachbarhaus
Kurz nach 17 Uhr begab sich die Polizei in ein Nachbarhaus, weil der Flüchtige dort angeblich gesichtet worden sei. Wenig später kamen die Polizisten aber unverrichteter Dinge wieder hinaus, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur SDA vor Ort beobachtete. (met/sda)
Erstellt: 10.09.2010, 18:20 Uhr






