So viel geben die Kandidaten für den Wahlkampf aus

Wie viel kostet Ihr Wahlkampf? Diese Frage haben die Berner Ständeratskandidaten in der Serie «Üser Nüün» beantwortet. Drei nannten einen sechsstelligen Betrag.

Während einige der Kandidierenden wenige tausend Franken für den Wahlkampf haben, verfügen die Spitzenkandidaten über weitaus mehr.
Video: Dominik Galliker

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Das grösste Budget für den Ständeratswahlkampf hat Hans Stöckli (SP, Biel) oder Albert Rösti (SVP, Uetendorf). Stöckli sagt, er brauche 200'000 Franken für einen Wahlkampf, der richtig wahrgenommen werde. Diesen Betrag habe er aber noch nicht zusammen.

Rösti spricht von einem sechsstelligen Betrag. Wie viel genau er für den Wahlkampf zur Verfügung habe, hänge noch von den Spenden ab, sagt Rösti in der Videoserie «Üser Nüün».

Werner Luginbühl (BDP, Krattigen) ist der Dritte im Bunde, der einen sechsstelligen Betrag nennt. Er spricht von 120'000 bis 150'000 Franken, wovon er 50000 aus dem eigenen Sack bezahlt.

Auch Christine Häsler (Grüne, Burglauenen) und Jürg Grossen (GLP, Frutigen) stecken viel eigenes Geld in den Wahlkampf. Häsler kommt insgesamt auf 80'000 Franken, Grossen beziffert sein Budget nicht genauer.

Geld aus eigener Tasche

Claudine Esseiva (FDP, Bern) muss mit 30'000 Franken auskommen, wobei die FDP als Partei bisher mit Werbung stark präsent war.

Am wenigsten Geld zur Verfügung haben Marianne Streiff (EVP, Urtenen-Schönbühl) und die beiden Kandidaten der Piratenpartei, Denis Simonet (Ipsach) und Jorgo Ananiadis (Ostermundigen). Streiff investiert 20'000 Franken aus der eigenen Tasche – «die EVP hat kein Geld», sagt sie.

Die Piraten haben für den Wahlkampf in Bern insgesamt 10'000 bis 20'000 Franken zur Verfügung. Das Geld kommt vor allem aus den Mitgliederbeiträgen. (Berner Zeitung)

Erstellt: 24.08.2015, 10:44 Uhr

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Zur Videoserie

In der Videoserie «Üser Nüün» nehmen die Berner Kandidaten in 12 Episoden zu politischen Fragen Stellung. Die Episoden werden in den nächsten Wochen auf dieser Seite publiziert.

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