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Zwei von drei wählten Luginbühl

Von Fabian Schäfer. Aktualisiert am 21.11.2011 189 Kommentare

BDP-Ständerat Werner Luginbühl (53) ist mit einem Traumresultat wiedergewählt worden. Er zweifelt jedoch nicht daran, dass ihn einige gewählt haben, um Adrian Amstutz zu verhindern.

Strahlemann des Tages: Werner Luginbühl (BDP) erhielt in sieben von zehn Verwaltungskreisen am meisten Stimmen.

Strahlemann des Tages: Werner Luginbühl (BDP) erhielt in sieben von zehn Verwaltungskreisen am meisten Stimmen.
Bild: Keystone

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Der zweite Wahlgang in Bildern

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Am 20. November 2011 entscheidet das Berner Stimmvolk endgültig, wen es für die nächsten vier Jahre in den Ständerat schickt.

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Schon im Vorfeld hatte alles auf einen klaren Sieg hingedeutet – am Ende war es gestern sogar ein fulminanter Sieg: Auf zwei von drei gültigen Wahlzetteln stand der Name von Werner Luginbühl (BDP). Er lag damit um rund 50'000 Stimmen oder 30 Prozent vor Hans Stöckli (SP); der Vorsprung auf Adrian Amstutz (SVP) betrug sogar 70'000 Stimmen oder knapp 50 Prozent.

Luginbühl traf gestern als letzter der drei aussichtsreichen Kandidaten im Rathaus ein. Strahlend und staatsmännisch gab er zahllose Interviews. Er habe sich über das Resultat sehr gefreut. «Ich hätte nicht gedacht, dass ich so viele Stimmen erhalte.» Der Alleingang habe sich ausbezahlt, konstatierte Luginbühl. Er blieb aber auch in der Stunde des Triumphs Realist: Ihm sei klar, dass nicht alle ihn gewählt haben, weil sie ihn unbedingt als Ständerat wollten, sondern einige auch, weil sie einen anderen nicht als Ständerat wollten. Sprich: dass er auch dazu diente, Amstutz zu verhindern.

Gemeinsam für den Kanton

Wieder staatsmännisch zeigte sich Luginbühl zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit mit seinem neuen Ratskollegen Hans Stöckli funktionieren werde. Als Vorteil erachtet er, dass Stöckli wie er selbst Exekutivmitglied war. Luginbühl betonte zudem, er erwarte, dass die beiden Ständeräte mindestens immer dann zusammenstehen, wenn es um wichtige Interessen des Kantons Bern gehe. Und er vergass nicht zu erwähnen, dass die Zusammenarbeit auch mit seinem bisherigen Ratskollegen Amstutz funktioniert hatte. (Berner Zeitung)

Erstellt: 21.11.2011, 07:03 Uhr

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189 Kommentare

Bea Habegger

20.11.2011, 12:42 Uhr
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Der Leistungsausweis Herr Stöckli ist bemerkenswert im Sinn der Vernichtung der eigenen Heimat nicht mehr und nicht weniger.Wer durch Biel geht und mit Bielern spricht hört unisono, Biel: Nur noch Ausländer. Aber das ist der Regierungs Wille. Denken bis zum eigenen Geldbeutel. Was die derzeitige Landesregierung hinterlassen wird ist bestenfalls ein ein Vermerk, es gab einaml eine Nation Schweiz Antworten


Simon Johner

20.11.2011, 16:22 Uhr
Melden 56 Empfehlung

Ich gratuliere Werner Luginbühl und Hans Stöckli ganz herzlich zu ihrer Wahl und freue mich, dass wir Berner zwei fähige Politiker in den Ständerat gewählt haben. Mit Adrian Amstutz hätten wir einen Vertreter des Stillstands und des Mittelalters, also lieber zwei Politiker, die vorwärts schauen, als nach hinten :-) Antworten



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