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Zu viel Strahlung wegen des Atomkraftwerks?

Die Umgebung des Kernkraftwerks Mühleberg sei radioaktiv stärker belastet als andere Orte – sagen Anwohner.

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In der Umgebung des Kernkraftwerks Mühleberg sei die radioaktive Belastung höher als anderswo, schreibt die Zeitschrift «Gesundheitstipp» in der Ausgabe, die heute erscheint. Die Reporter haben selbst Stichproben aus der Umgebung des 40-jährigen Kernkraftwerks im Kantonalen Labor Basel untersuchen lassen. Dieses stellte fest, dass die Werte von Tritium und Cobalt-60 (zwei radioaktive Elemente) rund um das KKW Mühleberg erhöht seien. Beide Werte bewegen sich jedoch unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert.

Krebsfälle sind «häufiger»

Anwohner rund um das Kraftwerk, das im Dezember eine unbefristete Betriebsbewilligung erhalten hat, sagen seit langer Zeit, dass sich die Krebsfälle häufen. Die Aussagen lassen sich jedoch nicht belegen, da im Kanton Bern kein Krebsregister besteht. Deshalb ist nicht nachzuweisen, ob die Nähe des KKW tatsächlich schädlich für die Gesundheit der Anwohner ist. Manche, wie der Landwirt Walter Ramseier aus Oltigen, sind überzeugt, dass das Kraftwerk Mensch und Natur schadet. Deshalb hat Ramseier mit einer Gruppe Gleichgesinnter erfolglos Beschwerde gegen die unbefristete Bewilligung des KKWs Mühleberg erhoben.

Studie zeigt erhöhtes Risiko

Zahlen zu erhöhten Krebsraten in der Nähe von Kernkraftwerken gibt es aus Deutschland: Gemäss dem «Gesundheitstipp» sei das Risiko, an Krebs zu erkranken, für Kinder in der Nähe von KKWs höher. Die BKW, welche das Kernkraftwerk Mühleberg betreibt, bestreitet gegenüber dem Magazin, dass das KKW krank machen könne. Die höchste Strahlenbelastung in der Schweiz sei natürlicher Art und die Werte rund um Mühleberg lägen weit unter der Freigrenze. (ats/mau/)

Erstellt: 17.02.2010, 08:58 Uhr

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6 Kommentare

Sebastian Schoop

18.02.2010, 21:08 Uhr
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@ Roland Peter: Ohne die Linken wären wir schon alle tot? Man kann es nun wirklich auch übertreiben. Hier in Deutschland übrigens hatte das erste Umweltministerium und hat die schärfsten Umweltschutzrichtlinien übrigens Bayern - ein Staat, in dem die Grünen und Linken noch nie was zu schnabeln hatten! Linke Umweltplitik konnte man sich dagegen sehr schön im ehemaligen Osten ansehen... Antworten


christoph scheidegger

17.02.2010, 19:38 Uhr
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... können denn fachleute die radioaktive halbwertszeit (von atommüll etc.) immer noch nicht verringern...? Antworten


Roland Peter

17.02.2010, 16:30 Uhr
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@Martin Meier: Das hat sehr viel mit der 3. Welt zu tun. Würde es keine Linken und Grüne geben, hätten wir ähnliche Verhältnisse, in Sachen Umweltschutz resp. Verschmutzung. Ich und Jammern? Mit Wahrnehmungsstörungen und Mutmassungen fangen so einige Krankheiten an! Aber zum Glück ist das denen nicht bewusst! Antworten


martin meier

17.02.2010, 13:03 Uhr
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@Roland Peter Das hat mit 3.Weltland nichts zu tun. Woran sollen die Leute in nächster zukunft noch sterben mit Ihrem gejammer kommen sie nicht weiter. Wir haben 2Millionen Leute aufgenommen und die müssen auch versorgt werden,da sind sie ja vielleicht auch an der Front. Ich schaue vielleicht mehr auf die Umwelt als Sie.Sie Fliegen in der Welt herum und verschmutzen die Umwelt. Ich Fliege nicht. Antworten


Roland Peter

17.02.2010, 12:19 Uhr
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@ Martin Meier: Wären keine sog. Linken und Grünen in unserer Regierung, wären Sie schon längst tot. An Ihrer Stelle würde ich mir mal überlegen, warum jedes Jahr neue 4 Krankheiten entstehen und ob diese in einem Zusammenhang mit unserer Lebensgewohnheiten stehen. Oder waren Sie noch nie in einem 3.Weltland? Antworten


martin meier

17.02.2010, 08:49 Uhr
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Was da nicht alles Krank macht. Einmal sind es Radiosender,Natelantennen,Kernkraftwerke und jetzt kommen noch die Sparlampen. Schuld daran sind die grünen und linken,die wollen überhaubt keinen Strom mehr. Auch Wasserkraftwerke, Flusskraftwerke ,alles schadet irgendwie der Umwelt. Darum diesen Leuten einmal den Strom abstellen,dann werden Sie nicht mehr krank, und wir normalen haben genug Strom. Antworten



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