Wirte sollen Löffel und Rickenbacher meiden
Aktualisiert am 09.12.2009 17 Kommentare
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Das Rauchverbot im Kanton Bern schlägt nach wie vor hohe Wellen. «Ob grüner Grossrat Löffel oder roter Regierungsrat Rickenbacher – bei uns ist keiner von beiden willkommen», heisst es in einem anonymen Schreiben aus Wirtekreisen, das dieser Zeitung vorliegt. Und weiter: «Diese zwei Egoisten sollten im ganzen Kanton in keinem Restaurant mehr bedient werden.» Andreas Rickenbacher (SP) ist als Volkswirtschaftsdirektor zuständig für das Dossier, EVP-Grossrat Ruedi Löffel (Münchenbuchsee) gilt als Vater des bernischen Rauchverbots.
Für die Verfasser des Briefes geht es den Wirten «ans Läbige». Das Rauchverbot wirke sich spürbar auf den Alltag in den Restaurants aus. «Das Bedienen ist teilweise nicht mehr schön», heisst es. So sei bei Bankettanlässen immer die Hälfte der Gäste draussen am Rauchen. Die Verfasser fordern alle Wirte zur Solidarität auf, auch jene, die mit der gegenwärtigen Situation zufrieden sind. (mic/BZ)
Erstellt: 09.12.2009, 08:12 Uhr
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17 Kommentare
Das "Töipelen" der Wirte ist ja schlimmer als im Kindergarten! Wenn diejenigen, welche sich um die allgemeine Gesundheit kümmern, nicht mehr bedient werden, dann will ich dort auch nicht mehr bedient werden! Dann meide ich diese Beizen auch und hoffentlich mit mir noch ganz viele! Dann können sie wieder jammern....!!!!!! Antworten
Ach, immer dieses ewige Gejammer! Die Wirte hatten lange genug Zeit sich darauf einzustellen, es war ja klar woher der Wind weht...sollen sich die Restaurants halt ein Fumoir leisten. Ich finde den Boykottaufruf gegen Rickenbacher und Löffel lächerlich, was soll das bringen? @Zurbrügg: Wenn solcher "Staatsterror" die Bevölkerung vor Passivrauchen schützt, ist mir dieser gerne willkommen :) Antworten
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