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Vandalen haben es auf BDP abgesehen

Am Wochenende wurden im Oberaargau zahlreiche BDP-Wahlplakate zerstört. Ähnliche Attacken gab es in Kandersteg und Lyss.

Der Tatort: Die BDP-Plakate (Vordergrund) wurden umgekickt.

Bruno Gygax

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Im Wahlkampf scheint einigen Personen jedes Mittel recht zu sein: Das bekam dieses Wochenende die BDP Oberaargau zu spüren. In den Nächten von Freitag bis Sonntag zerstörten Unbekannte in mindestens zehn Oberaargauer Gemeinden mehr als ein Dutzend Wahlplakate der BDP. Laut einer Mitteilung der Partei fanden «die grössten Zerstörungsaktionen» in Rohrbach, Thörigen, Riedtwil, Bettenhausen, Bollodingen, Hermiswil und Seeberg statt. Zum Teil kickten die Vandalen die Plakate um, zum Teil rissen sie die Rahmen ganz auseinander oder trampelten darauf herum. An mehreren Orten haben die Täter die Blache mit den Konterfeis der Politiker gestohlen.

«Eine gezielte Aktion»

Besonders dreist wüteten die Unbekannten in Seeberg. Dort stellte Bruno Gygax, Sektionspräsident der BDP Seeberg und Umgebung, die umgekickten Plakate am Samstagmorgen wieder auf. Gestern Sonntag bot sich ihm dann wieder ein Bild der Zerstörung. «Das war eine gezielte Aktion», sagt Gygax.

Für Dieter Widmer, Präsident der BDP Oberaargau und Grossrat, steht fest: «Wir reichen Anzeige ein.» Auch wenn es schwierig sei, die Täter zu fassen. Wie Gygax geht auch Widmer von einer gezielten Aktion aus. Die Zerstörung ziehe sich wie «ein Saubannerzug» durch den Oberaargau. In diesem Ausmass habe er so etwas noch nie erlebt. Wegen der Fussspuren an den Tatorten vermutet Widmer zudem, dass mehrere Täter am Werk waren. Die Vandalenakte bezeichnete Grossrat Widmer als «äusserst bedenklich». Er sei «erschüttert, mit welchem Hass die Werbetafeln zerstört wurden». Es gebe offenbar Parteien, «die hinter den Kulissen ihre Mitglieder und Sympathisanten derart gegen die BDP aufgehetzt haben, dass Toleranz, Achtung und Dialogbereitschaft mit Füssen getreten werden».

Vandalen auch anderswo

Ähnliche Attacken auf Plakate der BDP gab es in Lyss und Kandersteg: An beiden Orten stahlen Unbekannte grosse Werbeblachen von BDP-Regierungsratskandidatin Beatrice Simon. Die Kantonalpartei überlegt sich nun, hier ebenfalls eine Anzeige einzureichen. (Berner Zeitung)

Erstellt: 03.03.2010, 10:10 Uhr

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12 Kommentare

Hans Hofer

02.03.2010, 15:33 Uhr
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Wenn bei Nacht und Nebel die Wahlplakate von politischen Parteien, gleich welcher Couleur, mutwillig zerstört werden, und die Täter nicht einmal dazu stehen dürfen, dann gibt es nur einen einzigen Kommentar dazu: "Schulbubenzeug der untersten Schublade!" Antworten


Bernhard Guhl

02.03.2010, 10:06 Uhr
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Wer 1+1 zusammenzählen kann, der weiss, welchem politischen Spektrum diese Vandalenakte zuzuordnen sind. Auf fast gleich tiefem Nievau wie die Vandalen bewegen sich Leute, die diese gezielten Zerstörungen dem Wind oder der BDP selbst zuordnen oder die Vandalen in Schutz nehmen, weil es ihnen passt, dass die BDP geschädigt wurde. BDP steht für Anstand in der Politik. Die Wähler entscheiden. Antworten


christoph scheidegger

01.03.2010, 21:24 Uhr
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den wahrscheinlichen wert einer werbe-aktion, lässt sich (annähernd) quantifizieren und vollkasko-technisch versichern. ein schaden an werbeträgern, würde also sofort auch ein problem der versicherungen - und die versicherungen würden dann gar nicht zögern, die behörden einzuschalten. ( vgl. "joggeli wott ga birrli schüttle"..). Antworten


Ruth Schindler

01.03.2010, 14:51 Uhr
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@ Stefan Ramseier Haben Sie sich schon mal überlegt, ob nicht ev. Anhänger der BDP auf diese Weise die Medienpräsenz suchen??? Antworten


Markus Steiner

01.03.2010, 14:41 Uhr
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Was soll das weinerliche Getue? Die SVP musste während ihrem Gemeindewahlkampf in Fraubrunnen 40% aller Plakate dreimal erneuern. Bei Grafenried liegen heute Wahlplakate für die SVP RR-Kandidaten am Boden. Dafür gab und gibt es keine Medienberichte mit Fotos! Was ist das Ziel, solcher Berichterstattung? Soll die BDP in die Märtyrer-Rolle geschoben werden, weil es auf nomalem Wege nicht reicht? Antworten


armin buchenel

01.03.2010, 14:01 Uhr
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Im Berner Seeland wurden systematisch und wiederholt SVP-Plakate zerstört, verschmiert und die entsprechenden Ständer demoliert. Das kann nicht die Folge der Sturmböen vom Wochenende sein. Die Täterschaft hat gezielt Wahlplakate Andersdenkender zerstört. Ist das der Anstand der SVP-Gegner ? Antworten


Daniel Mauerhofer

01.03.2010, 13:59 Uhr
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Schade, dass die Zerstörer nicht den Mut haben das offene und ehrliche Gespräch zu suchen. Mit der Zerstörung von Wahlpropaganda schaden sich die Zerstörer selbst am meisten, Als Gewinner wird die BDP hervorgehen. Nicht die zerstörerische Wut wir honoriert, sondern jene die geschädigt wurden. Das weiss der ehrliche Wähler wohlweislich zu unterscheiden! Das ist gut so! Daniel Mauerhofer Detligen Antworten


Heinz Lehmann

01.03.2010, 13:10 Uhr
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Diese Attaken kommen bestimmt nicht aus dem linken, liberalen oder grünen Lager. Da gibt es gar keine Erklärung für solche Untaten. Die Abtrünnigen werden von den Urvätern attakiert. Nur das ist logisch und erklärbar! Antworten


Markus Büchi

01.03.2010, 13:03 Uhr
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Wie viele SVP Plakate wurden in der Vergangenheit und auch jetzt wieder beschädigt und die Medien berichten nicht darüber. Teilweise hat auch der starke Wind Ständer umgerissen. Oder ist es eine Schlagzeile die Mitleid erzeugen soll? Die finanziellen Mittel für Werbung sind ja sooo beschränkt! Antworten


Renate Mäder

01.03.2010, 13:01 Uhr
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Das geht allen Parteien gleich. Wahlplakte werden verunstaltet, heruntergerissen und kaputt gemacht. Die BDP soll sich nicht als Opfer hinstellen. So gewinnt man keine Wahlen. Vandalismus ist ja heute leider an der Tagesordnung. Die SVP ist hier ja die einzige Partei, die dagegen etwas unternehmen will und eine härtere Gangart gegen Vandalierer fordert. Antworten


Sabine Benz

01.03.2010, 11:22 Uhr
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Solche "Hassattacken" gab es auch in anderen Gemeinden gegenüber der SVP. So wie z.B. letzes Jahr bei den Gemeindewahlen in Fraubrunnen. Ich glaube deshalb nicht, dass wie oben genannt, Mitglieder von Parteien auf die BDP aufgehetzt wurden! Antworten


stefan ramseier

01.03.2010, 11:07 Uhr
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besten dank der anderen rechten partei für die medienpräsenz! Antworten



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