Stöckli holt Sitz für die SP – Luginbühl wiedergewählt
Von Jon Mettler. Aktualisiert am 20.11.2011 189 Kommentare
(Bernerzeitung.ch/Newsnet)
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Zusammenfassung 17:49 Uhr
Niederlage für die SVP im Kanton Bern: Ihr bisheriger Ständerat Adrian Amstutz hat am Sonntag die Wiederwahl verpasst. Das Rennen machten bei der Stichwahl der bisherige Werner Luginbühl (BDP) und SP-Kandidat Hans Stöckli.
BDP-Mann Luginbühl erzielte mit 216'685 Stimmen ein Glanzresultat. Der ehemalige Bieler Stadtpräsident Stöckli kam auf 166'990 Stimmen, wie die bernische Staatskanzlei mitteilte.
Amstutz landete auf dem dritten Platz mit 145'787 Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 46,8 Prozent.
«Alle gegen Amstutz»
Amstutz selber zeigte sich am Sonntag natürlich enttäuscht. Es sei für ihn im zweiten Wahlgang schwer gewesen, da die Devise bei fast allen Parteien gelautet habe «alle gegen Amstutz», zog er Bilanz.
Dass die SVP neben Amstutz auch den BDP-Kandidaten Werner Luginbühl zur Wahl empfahl, bereute Amstutz nicht. «Das ist halt manchmal im Leben so, wenn etwas richtig ist, muss man es tun, auch wenn es einem selber schadet», betonte er.
Mittel- und längerfristig brauche es einen bürgerlichen Schulterschluss, zeigte sich Amstutz überzeugt. Mit Blick auf seine Zukunft zeigte sich Amstutz optimistisch. Er sei der bestgewählte Nationalrat im Kanton Bern und freue sich auf die Arbeit in der Grossen Kammer.
Dass Amstutz künftig wieder im Nationalrat sitzt, hat Folgen für den Berner Jura. Der Bernjurassier Jean-Pierre Graber (SVP) kann nun nicht in die Grosse Kammer nachrutschen. Damit ist diese Region seit 1848 erstmals nicht mehr im Nationalrat vertreten.
Grosse Verantwortung
Der neue SP-Ständerat Hans Stöckli freute sich ausgelassen über seine Wahl. Er sei überaus zufrieden, sagte er vor den Medien. Stöckli hob aber auch die grosse Verantwortung hervor, die mit dieser Aufgabe verbunden sei.
Der Präsident der bernischen SP, Roland Näf, sprach von einer Sensation. Die Sozialdemokraten konnten mit Stöckli den erst vor wenigen Monaten an die SVP verlorenen Ständeratssitz wieder zurückerobern.
Die Wähler hätten sich für eine ausgewogene Berner Vertretung im Ständerat ausgesprochen. Stöckli sei ein Brückenbauer zwischen Stadt und Land sowie Deutsch- und Westschweiz, sagte Näf.
Nach seiner Wahl in den Ständerat hinterlässt Hans Stöckli nun einen freien Sitz im Nationalrat. Erster Ersatz bei den eidgenössischen Wahlen vom 23. Oktober ist der Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät.
Richtige Strategie
Gross war die Freude beim wiedergewählten BDP-Ständerat Luginbühl. Die noch junge Partei habe mit ihrem Alleingang die richtige Strategie gewählt, sagte er. Dies sei gut gewesen für die Glaubwürdigkeit.
Die Differenzen mit der SVP seien begraben, fügte Luginbühl an. Amstutz, der heute bestimmt keinen einfachen Tag gehabt habe, habe ihm gratuliert. Vor diesem fairem Verhalten ziehe er den Hut, sagte Luginbühl.
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Porträt Stöckli
Der umtriebige Bieler
Als umtriebiger Bieler Stadtpräsident hat sich Hans Stöckli jahrelang für die Seeländer Metropole engagiert. Das Amt des Stadtvaters hat er inzwischen abgegeben. Dafür zieht Stöckli nun ins «Stöckli», wie der Ständerat im Volksmund genannt wird.
Auf dem 59-Jährigen ruhten die Hoffnungen der SP, wieder in den Ständerat einziehen zu können. Mit Simonetta Sommaruga konnte die SP 2003 die jahrzehntelange bürgerliche Dominanz in der kleinen Kammer brechen. Nach ihrer Wahl in den Bundesrat verlor die SP den Sitz an die SVP.
Stöckli politisiert klar links, wie ein Blick auf die Wahlhilfe Smartvote zeigt. Er gilt jedoch als undogmatisch und ohne Berührungsängste zur Wirtschaft. Er selber bezeichnete seine Politik in Biel als «rot mit schwarzen Zahlen».
Politische Gegner zollen ihm durchaus Respekt. Der Nidauer Stadtpräsident und FDP-Grossrat Adrian Kneubühler bezeichnete den langjährigen Bieler Stadtvater einmal als Kratzbaum. «Wenn der weg ist, fehlt etwas».
«Die Stöckli-Jahre in Biel waren eine zähe aber erfolgreiche Episode punkto Stadtentwicklung», sagte einmal Stadtrat Andreas Sutter von der Bieler Volkspartei. In der Ära Stöckli zog das Bundesamt für Kommunikation nach Biel und mit ihm zahlreiche Arbeitsplätze in dieser Branche. Kritiker werfen Stöckli vor, Biel sei ein Mekka für Sozialfälle und Kriminelle geworden.
Nationale Bekanntheit erlangte Stöckli vor allem im Zusammenhang mit der Landesausstellung 2002, für die er sich unermüdlich einsetzte. Dies trug ihm alsbald den Übernamen «Mister Expo» ein. Mit der Landesausstellung gewann Biel das in der Uhrenkrise verlorene Selbstvertrauen zurück.
Vor seiner Zeit als Bieler Stadtpräsident war Stöckli als Rechtsanwalt und Gerichtspräsident tätig. 1979 wurde er ins Bieler Stadtparlament gewählt. 1990 trat er als Stadtpräsident die Nachfolge von Hermann Fehr an. 20 Jahre lang blieb Stöckli im Amt. Sein Nachfolger ist übrigens Herrmann Fehrs Sohn Erich. Seit 2004 war Stöckli auch Nationalrat.
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Porträt Luginbühl
Der pragmatische Schaffer
Der 53-jährige BDP-Ständerat Werner Luginbühl hat am Sonntag die Wiederwahl problemlos geschafft. Nach seinem eher unerwartet guten Abschneiden im ersten Wahlgang am 23. Oktober, galt der Berner Oberländer als Favorit für den zweiten Wahlgang.
Luginbühl gilt als pragmatischer Politiker und stiller Schaffer. Trotzdem war er in Bern keineswegs unumstritten. Sein Parteiwechsel während der letzten Legislatur warf hohe Wellen.
Denn die Höhen seiner Polit-Laufbahn erklomm der gelernte Heizungszeichner als SVP-Mann. Nach den Lehrjahren als Partei- und Fraktionssekretär war er ab 1998 bernischer Regierungsrat und leitete die Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion. 2007 schaffte er auf Anhieb den Sprung in den Ständerat.
Dass sich Luginbühl schwer tat mit dem Rechtsschwenk der SVP unter Zürcher Führung, war schon damals bekannt. Ein Jahr später gehörte er zu den Abweichlern der dissidenten Gruppe Bubenberg, von der schliesslich die Abspaltung der BDP von der SVP ausging. Viele SVP-Mitglieder haben ihm das bis heute nicht verziehen.
Vor den eidgenössischen Wahlen im Herbst hätte wohl kaum jemand eine teure Flasche Wein auf Luginbühls Wiederwahl gewettet, denn es war völlig offen, welchen Rückhalt die noch junge BDP bei den Wählern haben würde.
Der 23. Oktober klärte diese Frage: die BDP ging als Wahlsiegerin vom Platz und Luginbühl befand sich für den zweiten Wahlgang in aussichtsreicher Position, nur ganz knapp hinter Ständeratskollege Adrian Amstutz (SVP) und vor SP-Mann Hans Stöckli.
Zu seinen Schwerpunkt-Themen in der kleinen Kammer zählt Luginbühl die Finanzen, die Landwirtschaft und die Bildung. Der BDP-Politiker versteht sich als Brückenbauer, der die Probleme des ländlichen Raums ebenso kennt wie die Anliegen der städtischen Ballungsräume – und der sich weiterhin auch für die Berner Romands einsetzen will.
Beruflich ist Luginbühl seit über zwei Jahren Leiter Public Affairs bei der Mobiliar. In dieser Funktion gehört er der Direktion der Versicherungsgesellschaft an.
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Reaktion SVP Kanton Bern
Die SVP Kanton Bern nimmt in einer Medienmitteilung die Wahlniederlage von Adrian Amstutz zur Kenntnis. Amstutz werde als bestgewählter Nationalrat seine Arbeit in der grossen Kammer weiterführen, heisst es. Die Partei bedauere, dass mit der Nichtwiederwahl des Bisherigen Amstutz nicht nur die Berner Standesstimme geteilt und damit neutralisiert werde, sondern auch der Berner Jura ohne Nationalratssitz bleibe. Der Grund: Jean-Pierre Graber verbleibt auf dem ersten Ersatzplatz.
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Reaktion Stöckli
Hans Stöckli würdigte seine Beziehung zum abgewählten Adrian Amstutz. «Menschlich verstehen wir uns gut, nur politisch nicht», sagte Stöckli. Amstutz habe ihm gratuliert und ihn zu einem Kaffee eingeladen. «Sobald es die Zeit zulässt, werde ich der Einladung Folge leisten», sagte Stöckli.
(asu) -
Reaktion Luginbühl
Werner Luginbühl zeigte sich «sehr erfreut» über seine Wiederwahl. Er meinte aber, dass sie nicht überraschend gekommen sei. Aus Gesprächen in den vergangenen zwei Wochen sei für ihn klar geworden, dass er die Wiederwahl schaffe.
(asu) -
Reaktion SP Schweiz
Die SP Schweiz hält in einer Mitteilung fest, dass sie mit dem Erfolg im Kanton Bern ihre Wahlbilanz weiter verbessert habe: «Die SP-Bundeshausfraktion hat um sechs Sitze – vier im Nationalrat und zwei im Ständerat – zugelegt», heisst es. Damit setze sich die SP noch stärker von den anderen grossen Parteien ab, welche in den Eidgenössischen Räten allesamt Mandate verloren hätten. Das Wahlergebnis vom Sonntag stimme auch mit Blick auf den kommenden Sonntag zuversichtlich, wenn der zweite Wahlgang im Kanton St. Gallen anstehe.
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Tschäppät rutscht nach
Da Hans Stöckli für den Einzug in den Ständerat seinen Sitz im Nationalrat abgibt, entsteht eine Vakanz. Es rutscht Alexander Tschäppät nach, der Stadtpräsident von Bern.
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Reaktion Amstutz
Adrian Amstutz zeigte sich enttäuscht von der Abwahl. Als «überzeugter Demokrat» nehme er das Resultat aber «sportlich». Er verwies zudem auf sein Ergebnis als Nationalrat, das beste im Kanton Bern.
(asu) -
21'233 Stimmen Vorsprung
Werner Luginbühl ist deutlich mit 216'685 Stimmen gewählt worden. Hans Stöckli kommt auf 166'990 Stimmen. Das sind 21'233 Stimmen mehr als Adrian Amstutz.
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Resultate zum Runterladen
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Endergebnis
Alle zehn Verwaltungskreise sind ausgezählt (Stand: 16:00 Uhr).
Werner Luginbühl (BDP): 216'685 Stimmen
Hans Stöckli (SP): 166'990 Stimmen
Adrian Amstutz (SVP): 145'787 Stimmen
Josef Rothenfluh (parteilos.ch): 24'707 Stimmen
Ausgezählte Verwaltungskreise: Frutigen-Niedersimmental, Interlaken-Oberhasli, Oberaargau, Biel-Bienne, Emmental, Berner Jura, Seeland, Thun, Obersimmental-Saanen, Bern-Mittelland
Stimmbeteiligung: 46,8 Prozent -
F L A S H
Werner Luginbühl (BDP) und Hans Stöckli (SP) sind in den Ständerat gewählt worden.
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Erste Reaktion von Adrian Amstutz
Ein sichtlich enttäuschter Adrian Amstutz meint gegenüber den Medien: «Ich muss das Resultat zur Kenntnis nehmen. Ich bleibe der bestgewählte Nationalrat im Kanton Bern.» Trotz seiner Abwahl aus dem Ständerat freue er sich auf die neue Legislatur: «Das Politisieren in der grossen Kammer gefällt mir.»
(dam) -
Zweite Hochrechnung
Der Berner SVP-Ständerat Adrian Amstutz dürfte gemäss einer aktualisierten Hochrechnung die Wiederwahl verpassen. Demnach würde der Bieler SP-Kandidat Hans Stöckli den Sprung in die Kleine Kammer schaffen.
Nach wie vor unangefochten an der Spitze steht laut der Hochrechnung von gfs.bern/SRG im Auftrag des Regionaljournals Bern Freiburg Wallis der bisherige BDP-Ständerat Werner Luginbühl. Im ersten Wahlgang war Luginbühl noch knapp hinter Amstutz auf dem zweiten Platz gelandet.
Die verfeinerte Hochrechnung basiert auf 98 Prozent der Gemeinden. Demnach könnte der ehemalige Bieler Stadtpräsident Stöckli viele Stimmen aus der Mitte ergattert haben.
Gemäss der Hochrechnung wäre SVP-Mann Amstutz nach gut acht Monaten im Ständerat also abgewählt.
(sda) -
Achtes Zwischenergebnis
Neun von zehn Verwaltungskreisen sind ausgezählt (Stand: 15:25 Uhr).
Werner Luginbühl: 122'461 Stimmen
Adrian Amstutz: 96'633 Stimmen
Hans Stöckli: 87'468 Stimmen
Josef Rothenfluh: 14'404 Stimmen
Ausgezählte Verwaltungskreise: Frutigen-Niedersimmental, Interlaken-Oberhasli, Oberaargau, Biel-Bienne, Emmental, Berner Jura, Seeland, Thun, Obersimmental-Saanen
Stimmbeteiligung: 45,2 Prozent -
Zwei Verwaltungskreise fehlen noch
Es wird spannend! Laut Hochrechnung sind Hans Stöckli und Werner Luginbühl gewählt. Schaut man aber auf die Resultate in den bisher ausgezählten acht Verwaltungskreisen, so sind Werner Luginbühl und Adrian Amstutz vorne. Wie immer wird der grösste Verwaltungskreis Bern-Mittelland, zu dem die Stadt Bern gehört, den Ausschlag geben. Seine Resultate werden erfahrungsgemäss als letztes bekanntgegeben.
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Siebtes Zwischenergebnis
Acht von zehn Verwaltungskreisen sind ausgezählt (Stand: 14:45 Uhr).
Werner Luginbühl: 118'738 Stimmen
Adrian Amstutz: 92'587 Stimmen
Hans Stöckli: 86'076 Stimmen
Josef Rothenfluh: 14'146 Stimmen
Ausgezählte Verwaltungskreise: Frutigen-Niedersimmental, Interlaken-Oberhasli, Oberaargau, Biel-Bienne, Emmental, Berner Jura, Seeland, Thun
Stimmbeteiligung: 45,1 Prozent -
Sechstes Zwischenergebnis
Sieben von zehn Verwaltungskreisen sind ausgezählt (Stand: 14:30 Uhr).
Werner Luginbühl: 93'965 Stimmen
Adrian Amstutz: 73'039 Stimmen
Hans Stöckli: 69'668 Stimmen
Josef Rothenfluh: 11'726 Stimmen
Ausgezählte Verwaltungskreise: Frutigen-Niedersimmental, Interlaken-Oberhasli, Oberaargau, Biel-Bienne, Emmental, Berner Jura, Seeland
Stimmbeteiligung: 44,3 Prozent -
Fünftes Zwischenergebnis
Fünf von zehn Verwaltungskreisen sind ausgezählt (Stand: 14:25 Uhr).
Werner Luginbühl: 71'894 Stimmen
Adrian Amstutz: 55'556 Stimmen
Hans Stöckli: 50'721 Stimmen
Josef Rothenfluh: 8870 Stimmen
Ausgezählte Verwaltungskreise: Frutigen-Niedersimmental, Interlaken-Oberhasli, Oberaargau, Biel-Bienne, Emmental
Stimmbeteiligung: 44,6 Prozent -
Viertes Zwischenergebnis
Vier von zehn Verwaltungskreisen sind ausgezählt (Stand: 14:20 Uhr).
Werner Luginbühl: 50'858 Stimmen
Adrian Amstutz: 39'573 Stimmen
Hans Stöckli: 37'359 Stimmen
Josef Rothenfluh: 6772 Stimmen
Ausgezählte Verwaltungskreise: Frutigen-Niedersimmental, Interlaken-Oberhasli, Oberaargau, Biel-Bienne
Stimmbeteiligung: 45,0 Prozent -
Erste Hochrechnung
Gemäss Hochrechnung des Regionaljournals von Schweizer Radio DRS schafft Hans Stöckli (SP) die Wahl in den Ständerat, neben dem Bisherigen Werner Luginbühl (BDP). Adrian Amstutz (SVP) hat damit das Nachsehen.
Der bisherige Ständerat Werner Luginbühl ist deutlich wiedergewählt, gemäss Hochrechnung steht sein Name auf etwa drei Vierteln aller Wahlzettel.
Hans Stöckli kommt demnach auf 61 Prozent, Adrian Amstutz auf 52 Prozent.
Die Hochrechnung des Regionaljournals wird vom Forschungsinstitut GFS Bern erstellt. Die Fehlerquote liegt bei +/- 3 Prozent. -
Drittes Zwischenergebnis
Drei von zehn Verwaltungskreisen sind ausgezählt (Stand: 13:55 Uhr).
Werner Luginbühl: 35'880 Stimmen
Adrian Amstutz: 29'858 Stimmen
Hans Stöckli: 21'308 Stimmen
Josef Rothenfluh: 3816 Stimmen
Ausgezählte Verwaltungskreise: Frutigen-Niedersimmental, Interlaken-Oberhasli, Oberaargau
Stimmbeteiligung: 45,9 Prozent -
Zweites Zwischenergebnis
Zwei von zehn Verwaltungskreisen sind ausgezählt (Stand: 13:50 Uhr).
Werner Luginbühl: 20'140 Stimmen
Adrian Amstutz: 17'972 Stimmen
Hans Stöckli: 11'030 Stimmen
Josef Rothenfluh: 1772 Stimmen
Ausgezählte Verwaltungskreise: Frutigen-Niedersimmental, Interlaken-Oberhasli
Stimmbeteiligung: 49,3 Prozent -
Erstes Zwischenergebnis
Der erste von zehn Verwaltungskreisen ist ausgezählt (Stand: 13:44 Uhr).
Werner Luginbühl: 9911 Stimmen
Adrian Amstutz: 9248 Stimmen
Hans Stöckli: 5112 Stimmen
Josef Rothenfluh: 827 Stimmen
Ausgezählte Verwaltungskreise: Frutigen-Niedersimmental
Stimmbeteiligung: 52,1 Prozent -
Das Endergebnis
Die Staatskanzlei des Kantons Bern geht davon aus, dass das endgültige Wahlergebnis voraussichtlich zwischen 15.30 Uhr und 16.30 Uhr vorliegen wird.
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Die Ausgangslage
Keiner der Ständerats-Kandidaten hat am 23. Oktober 2011 das absolute Mehr und somit die Wahl in den Ständerat geschafft. Das Berner Stimmvolk wird deshalb heute erneut an die Urne gerufen. Die beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen sind dieses Mal gewählt.
Zur Wahl stehen: Werner Luginbühl (BDP, bisher), Adrian Amstutz (SVP, bisher), Hans Stöckli (SP) und Josef Rothenfluh (parteifrei.ch).
Die Frage ist, ob Hans Stöckli für die SP den Sitz in der kleinen Kammer zurückerobern kann. Adrian Amstutz ist Anfang März 2011 für Simonetta Sommaruga in den Ständerat gewählt worden, weil ihr Sitz frei wurde. Der Grund: Sommaruga wurde Bundesrätin.
Erstellt: 20.11.2011, 21:17 Uhr
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189 Kommentare
Der Leistungsausweis Herr Stöckli ist bemerkenswert im Sinn der Vernichtung der eigenen Heimat nicht mehr und nicht weniger.Wer durch Biel geht und mit Bielern spricht hört unisono, Biel: Nur noch Ausländer. Aber das ist der Regierungs Wille. Denken bis zum eigenen Geldbeutel. Was die derzeitige Landesregierung hinterlassen wird ist bestenfalls ein ein Vermerk, es gab einaml eine Nation Schweiz Antworten
Ich gratuliere Werner Luginbühl und Hans Stöckli ganz herzlich zu ihrer Wahl und freue mich, dass wir Berner zwei fähige Politiker in den Ständerat gewählt haben. Mit Adrian Amstutz hätten wir einen Vertreter des Stillstands und des Mittelalters, also lieber zwei Politiker, die vorwärts schauen, als nach hinten :-) Antworten

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