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Schweinegrippe: Kanton hat noch 50'000 Impfstoffdosen

Die Schweinegrippe kostete den Kanton Bern rund 640'000 Franken. Was mit den rund 50'000 Impfstoffdosen, die in einem zentralen Lager in Bern gelagert werden, geschehen soll, will der Bund im Herbst 2010 entscheiden.

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Die Schweinegrippe scheint den Grossen Rat nach wie vor zu beschäftigen. Die BDP stellte in einem Vorstoss dem Berner Regierungsrat Fragen über die Gesamtkosten des H1N1-Virus sowie über die Lagerung und die Entsorgung der übrig gebliebenen Impfstoffe.

Gemäss Regierungsrat des Kantons belaufen sich die Gesamtkosten – Entschädigung Impfungen, Impfstellen, Umpackung, Verteilung und Logistik – bis Mitte Mai 2010 auf knapp 640'000 Franken. Mit weiteren grösseren Kosten sei nicht mehr zu rechnen.

Aus den Antworten auf die Interpellation ergibt sich weiter, dass im Kanton Bern über 50'000 Dosen der Impfstoffe Celtura und Pandemrix in einem zentralen Lager gelagert werden. Daneben werden noch rund 10'000 Dosen Pandemrix in Spitälern gelagert. Der Bund ist Eigentümer der Impfstoffe. Er wird über die weitere Verfahrensweise und den Entsorgungszeitpunkt der Impfstoffe im Herbst 2010 entscheiden. Bis dann sei die korrekte Lagerung sichergestellt.

Der grösste Teil der Stoffe ist in einem Lager der Firma Alloga gelagert. Laut Regierungsrat würden die Entsorgungskosten der bei Alloga AG gelagerten Impfstoffe zwischen 4000 und 5000 Franken liegen. (BZ/gh/)

Erstellt: 22.06.2010, 09:07 Uhr

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