«Schwarze Kriminelle lachen die Polizisten aus»
Interview: Peter Steiger. Aktualisiert am 14.09.2010 65 Kommentare
Umfrage
Soll die Polizei schwarze Kleinkriminelle härter anpacken?
Ja, nur so lässt sich dieses Übel eindämmen.
Nein, das ist Rassismus
1737 Stimmen
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Zur Person
Andrea Geissbühler (34) ist SVP-Nationalrätin und seit fünf Jahren Polizistin. Sie begann bei der früheren Berner Stadtpolizei und ist seit der Fusion Mitte 2008 Mitglied des kantonalen Corps.
Stichworte
Frau Geissbühler, wie erleben Sie als Polizistin den Umgang mit schwarzafrikanischen Kleinkriminellen?
Andrea Geissbühler: Als extrem frustrierend. Sie treten bei uns vor allem als Drogendealer in Erscheinung. Wir nehmen sie fest und müssen sie kurz darauf wieder laufenlassen.
Nach wenigen Tagen sind sie wieder frei?
Oft sogar nach wenigen Stunden. Wir sehen sie manchmal mehrmals am gleichen Tag. Sie lachen über uns Polizisten und über unseren Staat. Diesen Leuten fehlt jeglicher Respekt.
Drehtür-Polizeiarbeit?
Die Behinderungen wirken auf meine Kollegen und mich äusserst demotivierend. Auch jene Kleinkriminellen, die ein paar Tage sitzen müssen, werden durch unsere Massnahmen nicht abgeschreckt. Manche freuen sich aufs Gefängnis: «Da habe ich ein gutes Bett, drei ausgezeichnete Mahlzeiten am Tag und Fernsehen», sagen sie.
Wie reagieren Sie und ihre Kollegen auf diese Belastungen?
Vor allem die Älteren resignieren. Sie sagen sich, dass sie hier bloss einen Job zu erledigen haben und kümmern sich nicht darum, dass diese Arbeit eigentlich lächerlich ist.
Wieso kann die Polizei diese Leute nicht länger von der Strasse nehmen?
Aus juristischen Gründen und weil die Gefängnisse überfüllt sind. Man hat uns auch schon gesagt, dass wir uns zurückhalten sollen, weil es in den Regionalgefängnissen keinen Platz mehr hat.
Schauen die Polizisten nach solchen Ordern einfach weg?
Nicht gerade, aber wir haben uns nicht sonderlich angestrengt.
Was ist zu tun?
Konsequent ausschaffen. Wer nach einer ersten Verwarnung nochmals erwischt wird, muss gehen. Um dies zu erreichen müssten Politik und Justiz allerdings handeln.
Wenn Politik und Justiz in Ihrem Sinn agieren würden, hätten wir keine Drogendealer mehr?
Wenn die Polizei handeln könnte und diese Kriminellen ausgeschafft würden oder ins Gefängnis kämen, hätten wir in zwei Wochen keine Dealer mehr auf der Strasse. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 13.09.2010, 15:43 Uhr
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65 Kommentare
Bravo, Frau Geissbühler. Solche und ähnliche Missstände wurden bereits vor mehr als 10 Jahren auch von Drogenfahndern im Kt. FR aufgedeckt und formuliert. Auch ohne Erfolg. Im Gegenteil. Die Legislative und Exekutive jeder Stufe wird durch das Volk recht gut kontrolliert. Wer kontrolliert eigentlich die überhebliche und allmächtige Judikative in unserem noch demokratischen Land ? Antworten
@Martin Lerch: Ganau darum geht es. Aussländerkriminalität, Drogen-, Alkoholsucht gehört zur Sozialindustrie. Nährboden der linken Ideologien. Links und rechts profitiert von jedem Missbrauch. Die einten als Verkäufer die anderen als Therapeuten. Der Kreis schliesst sich. Antworten






