Region

  • Region
  • Schweiz
  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Börse
  • Sport
  • Kultur
  • Panorama
  • Leben
  • Auto
  • Digital
  • Wissen
  • Forum

Schulen wappnen sich für Amokläufe

Aktualisiert am 09.02.2012

Berner Schulen nehmen die Amok-Prävention ernst. Gemeinsam mit der Kantonspolizei führt die Berner Gesundheit nun Kurse durch.

Vor zwei Jahren wurde das Schulhaus Kreuzfeld wegen einer Amokdrohung geschlossen. Es blieb bei der Drohung.

Vor zwei Jahren wurde das Schulhaus Kreuzfeld wegen einer Amokdrohung geschlossen. Es blieb bei der Drohung.
Bild: Archivbild/Thomas Peter

Artikel zum Thema

Stichworte

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Bernerzeitung.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...


Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Vor zwei Jahren musste das Schulhaus Kreuzfeld in Langenthal wegen einer Amok-Drohung einen Tag geschlossen werden. Geschehen ist glücklicherweise nichts. Peter Rubeli, Leiter der Schule Kreuzfeld, sieht heute darin sogar etwas Positives: «Wir haben daraus gelernt. Es braucht eine schlanke und übersichtliche Lösung, um schnell zu handeln.» Dazu hängen in der Schule Listen, wer im Notfall welche Aufgabe hat. Rubeli erklärt weiter: «Das Wichtigste ist, an einem guten Schulklima zu arbeiten. Das ist das Elementarste.» Schüler sollen gar nicht erst in solch aussichtslose Situationen kommen, die allenfalls einen Amok oder auch nur eine Amok-Drohung auslösen können.

Anzeichen erkennen

Dort setzen auch die Kurse der Berner Gesundheit und Kantonspolizei an. Lehrer sollen Warnsignale bei Schülern schnell erkennen, erklärt Philipp Schmutz, Psychologe bei der Berner Gesundheit. Unter anderem seien Suizidandrohungen, Todeslisten oder sozialer Rückzug mögliche Anzeichen auf einen Amok. Der Lehrer sollte systematisch beobachten und Schülerinnen und Schüler möglichst früh ansprechen. Und nötigenfalls Hilfe von aussen holen.

Der Kanton Bern zieht nun nach, was an den meisten Schulen im Kanton Zürich schon Gang und Gäbe ist. «Wir versetzen die Leute nicht in Panik, aber es ist eine Realität, dass es zu einer Tat kommen könnte», erklärt Enrico Rivoli der Zürcher Bildungsdirektion. Jede Schule könne es treffen. (Raphael Reichen/Capital FM)

Erstellt: 09.02.2012, 10:02 Uhr

0

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.
Noch keine Kommentare

Populär auf Facebook Privatsphäre