SUSAN: Das System, das Mühleberg von Fukushima unterscheidet
Von Jonathan Spirig. Aktualisiert am 17.03.2011 54 Kommentare
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Das Notstandsgebäude ist eine Lehre aus dem Störfall in Three Mile Island im Jahr 1979. Das selbstständige, unabhängige System zur Abfuhr der Nachzerfallswärme (SUSAN) stellt sicher, dass die Nachwärme auch im Extremfall abgeführt werden kann. Im Kraftwerk von Fukushima habe es kein solches Gebäude gegeben, teilte die BKW am Donnerstag mit.
Kühlwasser aus der Aare
Das SUSAN-System sorgt dafür, dass jederzeit Strom und Wasser für die Pumpen zur Verfügung stehen. Um dies zu gewährleisten verfügt das Gebäude beispielsweise über einen geschützten Kommandoraum und zwei räumlich getrennte Notstromaggregate mit einem grossen Brennstofftank. Die Aggregate würden den Betrieb im Notfall für neun Tage sicherstellen.
Zudem gibt es im Gebäude mehrere Pumpen, die Wasser zur Kühlung der Brennelemente im Reaktor fördern. Der Kühlwasserbedarf wird dabei aus der Aare gepumpt. Zwei Umwälzsysteme fördern schliesslich die Nachwärme aus dem Sicherheitsbehälter. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 17.03.2011, 16:12 Uhr
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54 Kommentare
Klar muss Mühleberg dringend als "sicher" verkauft werden! Weil es unmöglich ist neue AKW zu bauen, der weltweit einzige Lieferant für hochsichere Stahlhüllen für Reaktoren die Japan Steel Works Ltd. ist für Jahre defekt, deshalb verzichten alle plötzlich so frohgemut auf neue Werke. Die Chinesen, die Franzosen und machen noch Krieg als Ablenkung, Axpo, BKW und alle AKW Profiteure der CH-Poltik. Antworten

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