Polizeiaktion auf Autobahnen gegen zu geringen Abstand
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Von den 899 Unfällen, die 2009 auf Autobahnen und Autostrassen im Kanton Bern polizeilich registriert wurden, gingen 21 Prozent auf zu geringen Abstand zurück, wie es in einer Medienmitteilung vom Sonntag heisst. 10 Prozent der Unfälle seien auf Nichtanpassen der Geschwindigkeit an die Strassenverhältnisse zurückzuführen. Als Folge der zwei Haupt-Unfallursachen wurden 213 Personen verletzt.
Prioritär verfolgt die Polizei diese Woche Verkehrssünder mit ungenügendem Abstand beim hintereinander Fahren und/oder mit erheblichen Tempoübertretungen. Sie setzt dabei auch die Video- Distanz-Auswertung ein.
Als Faustregel gilt der «Zwei-Sekunden-Abstand». Bei den bisherigen derartigen Aktionen hatte die Berner Polizei mehrere grobe Verletzungen der Verkehrsregeln festgestellt. (cls/sda)
Erstellt: 02.05.2010, 19:38 Uhr






