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Perrenoud sieht die Spitäler in der Pflicht
Von Philipp Kobel. Aktualisiert am 02.09.2010 1 Kommentar
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Der Verband Schweizerischer Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte (VSAO) beklagt sich über zu strenge Arbeitsbedingungen für das Ärztepersonal. Der Berner Gesundheits- und Fürsorgedirektor Philippe Perrenoud kann den Ärger gegen den Kanton einerseits verstehen. Andererseits sieht er aber auch die Spitäler in der Pflicht. «2005 haben die Spitäler anlässlich der Einführung des Arbeitszeitgesetzes Geld erhalten», sagt Perrenoud. Die Problematik des Ärztemangels hat sich seitdem eher verschlimmert.
Nationale Angelegenheit
Für Perrenoud steht fest, dass die gesetzlichen Vorlagen strikte eingehalten werden müssen. «Die schlechten Arbeitsbedingungen sind nicht nur eine Berner, sondern eine nationale Angelegenheit», stellt Perrenoud fest. «In Zürich hat sich die Lage durch günstigere Fallkosten etwas entspannt». Trotzdem seien die Anstellungsbedingungen kaum schlechter als in Bern.
Das Wichtigste ist für Philippe Perrenoud, dass die Spitäler die Qualität und Patientensicherheit zu hundert Prozent gewährleisten können. «Um das garantieren zu können, dürfen die Ärzte auf keinen Fall übermüdet sein», sagt Perrenoud.
Eine differenzierte Stellungnahme zum Ärztemangel und der Kampagne der VSAO kann Philippe Perrenoud erst nach dem Bericht der beco Berner Wirtschaft geben. Diese kontrolliert zur Zeit, ob die Spitäler sich ans Arbeitszeitgesetz halten. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 02.09.2010, 17:29 Uhr
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Hans Meier
Wenn die Gesundheits- und Fürsorgedirektion das Personal nicht mit sinnlosem Administrativaufwand schikanieren würde wären die Arbeitsbedingungen schon wesentlich besser. Solange die GeF aber nur fordert und nichts bietet wird es kaum besser werden! Antworten