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Migros-Kunden profitierten von gutem Euro-Kurs – wegen Softwarepanne

Aktualisiert am 12.08.2011

Filialen der Migros-Genossenschaft Aare haben während Tagen einen zu hohen Eurokurs verrechnet. Dadurch erzielten Kunden, die mit Euro bezahlten, Preisvorteile gegenüber jenen, die in Franken bezahlten.

Nicht schlecht gestaunt: Kunden der Migros Aare freuten sich über einen zu guten Umrechnungskurs.

Nicht schlecht gestaunt: Kunden der Migros Aare freuten sich über einen zu guten Umrechnungskurs.
Bild: Keystone

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Seit Anfang Woche kam bei der Migros ein Wechselkurs von etwa 1,15 Franken gegenüber dem Euro zur Anwendung. Der tatsächliche Kurs bewegte sich in dieser Zeit aber um 1,05 Franken herum.

«Der hohe Wechselkurs ist durch einen Softwarefehler bei Wartungsarbeiten zustandegekommen», sagte Thomas Bornhauser, Mediensprecher der Migros-Genossenschaft Aare, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Das Gebiet der Genossenschaft umfasst die Kantone Bern, Aargau und Solothurn.

Ab Freitag alles wieder in Ordnung

Der Fehler sei am Mittwochabend aufgrund eines Hinweises aus einer Filiale entdeckt worden, so Bornhauser. Ab Freitag werde wieder ein deutlich tieferer Kurs gelten. «Wir haben grundsätzlich kein Interesse daran, Euro entgegenzunehmen, denn unsere Kassensysteme rechnen in Franken ab.»

Aufgrund der starken Währungsschwankungen der jüngeren Zeit passe die Genossenschaft den Kurs in der Regel täglich an, erklärte Bornhauser. Die Festlegung des Wechselkurses liegt in der Verantwortung der einzelnen Genossenschaften. Offenbar waren andere Genossenschaften nicht vom Softwareproblem betroffen. (cls/sda)

Erstellt: 12.08.2011, 08:11 Uhr

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