Region
Kirchgemeinderäte erhalten mehr Gewicht
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Bernerzeitung.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
So soll künftig die Gesamtverantwortung für die Leitung beim Kirchgemeinderat liegen. Pfarrer und andere kirchliche Mitarbeitende erhalten ein Anhörungs- und Antragsrecht.
Nach wie vor zentral sein soll aber das Zusammenwirken von Kirchgemeinderat, Pfarrern und anderen kirchlichen Mitarbeitenden, betonte Synodalrat Stefan Ramseier am Mittwoch anlässlich der Wintersynode des Kirchenparlaments in Bern. Daran wolle man nicht rütteln.
Für den Konfliktfall brauche es aber eine umfassendere und klarere Beschreibung von Zuständigkeiten, Rechten und Pflichten. Kritiker der Vorlage betonten, sie sei zu stark auf mögliche Konfliktfälle ausgerichtet.
In den meisten Kirchgemeinden habe aber die Zusammenarbeit und der Dialog gut funktioniert. Die Rechte und Pflichten der Pfarrerinnen und Pfarrer dürften nicht beschnitten werden.
Bisher hätten Pfarrpersonen und der Kirchgemeinderat die Gemeinde gemeinsam im Dialog geleitet. Dieses duale System dürfe nicht durch ein hierarchisches ersetzt werden, betonte etwa der Synodale Otto Hermann (positive Fraktion).
Eine Rückweisung des Geschäfts hatte aber keine Chance und so verabschiedete das Kirchenparlament schliesslich die Grundsatzbeschlüsse, die nun weiterbearbeitet und der Synode in rund einem Jahr wieder vorgelegt werden.
In der Schlussabstimmung passierte die Vorlage schliesslich mit 104 zu 40 Stimmen bei 6 Enthaltungen. (sda)
Erstellt: 03.12.2008, 18:27 Uhr
Region
- 13:00Vor allem Leitungen im Keller und im Estrich sind gefährdet
- 12:16Privatspitäler-Beschwerde soll abgewiesen werden
- 12:00Lumengo ist endgültig reingewaschen
- 11:51Gastronomen reagieren auf das Klubsterben
- 11:30Thuner Seespiele stellen die Menschen in den Mittelpunkt
- 10:57Ab Samstag darf im Liebefeld Park eisgelaufen werden
Region
- 13:00Vor allem Leitungen im Keller und im Estrich sind gefährdet
- 12:16Privatspitäler-Beschwerde soll abgewiesen werden
- 12:00Lumengo ist endgültig reingewaschen
- 11:51Gastronomen reagieren auf das Klubsterben
- 11:30Thuner Seespiele stellen die Menschen in den Mittelpunkt
- 10:57Ab Samstag darf im Liebefeld Park eisgelaufen werden
Meistgelesen in der Rubrik Region
Umfrage
Braucht es wegen Facebook, Google und Co. einen besseren Datenschutz?
Nach dem Erfolg in Zürich wollen die Grünen auch in Bern die Pauschalbesteuerung abschaffen. Unterstützen Sie dieses Anliegen?
Ja
Nein
Sollten die Dienstleistungen von kantonalen und städtischen Behördenstellen (z.B. Auszug aus dem Strafregister) gratis sein und über die Steuern finanziert werden?
Ja
Nein


















