Region

  • Region
  • Schweiz
  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Börse
  • Sport
  • Kultur
  • Panorama
  • Leben
  • Auto
  • Digital
  • Wissen
  • Forum

Kanton Bern hat keine Hinweise auf mangelnde Pflege in zwei Heimen

Aktualisiert am 03.02.2012 1 Kommentar

Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) hat die Vorwürfe gegen zwei Alters- und Pflegeheime in der Region Kirchlindach untersucht. Sie sieht keine Hinweise auf unzureichende oder gefährliche Pflege der Bewohner.

Das Alters- und Pflegeheim «Bergsicht» in Kirchlindach.

Das Alters- und Pflegeheim «Bergsicht» in Kirchlindach.
Bild: Urs Baumann

Artikel zum Thema

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Die GEF habe die Untersuchungen abgeschlossen, teilte die in der Ostschweiz ansässige Betreiberin, Seniocare, am Freitag mit. Sie hätten gezeigt, dass die im vergangenen Sommer gegen die beiden Alters- und Pflegeheime «Bergsicht» in Kirchlindach und «Lindenegg» in Oberlindach erhobenen Vorwürfe haltlos seien.

Seniocare beruft sich auf ein Schreiben der GEF vom 18. Januar 2012. Darin heisst es unter anderem: «Wie wir Ihnen bereits vor Ort erläutert haben, hat unsere Prüfung in diesem Zusammenhang keine Hinweise auf unzureichende oder gefährliche Pflege ergeben.»

Die für beide Institutionen zuständige Heim- und Pflegedienstleitung habe «unsere Fragen vollumfänglich beantwortet und transparent über die Geschehnisse informiert».

Andrea Hornung, Leiterin der Abteilung Alter im kantonalen Alters- und Behindertenamt (Alba), bestätigte auf Anfrage die von Seniocare zitierte Briefpassage.

Das verwaltungsrechtliche Verfahren sei abgeschlossen, sagte Hornung. «Das heisst aber nicht, dass wir keine Auflagen gemacht hätten oder keine Nachkontrollen durchführen werden», führte die Alba-Leiterin aus.

Aufsichtsrechtliche Anzeige

Eine ehemalige Angestellte hatte im vergangenen Spätsommer gegen die Betreiberin der Heime eine aufsichtsrechtliche Anzeige eingereicht.

Sie warf der Betreiberfirma vor, in den beiden Heimen gebe es zu wenig Personal. Auch gehe die Heimleitung schlecht mit dem Personal um. Die Frau wurde von anderen ehemaligen Angestellten unterstützt. Kritik brachte auch ein ehemaliger Heimarzt an.

Die Seniocare bestritt die Vorwürfe stets. Das Unternehmen prüft nun rechtliche Schritte gegen die Urheber der Anschuldigungen, wie es in seiner Mitteilung vom Freitag schreibt. (met/sda)

Erstellt: 03.02.2012, 16:46 Uhr

1

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

1 Kommentar

Paul Stettler

04.02.2012, 22:52 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Tja Auflagen machen kann die GeF sehr wohl. Sinnvoll sind sie selten und noch seltener sind echte Bemühungen der GeF Missstände zu beseitigen. Das Einzige was immer wieder festzustellen ist, dass die GeF alle Kompetenzen an sich reisst und gleichzeitig jede Verantwortung von sich weist. Eine Kombination die bei der GeF seit Jahren System hat und offenbar vom Grossen Rat geduldet wird. Antworten



Populär auf Facebook Privatsphäre