Jetzt muss Bernhard Pulver entscheiden

Aktualisiert am 21.08.2009

Die Soziologen der Uni Bern wehren sich gegen den neuen Studienplan – eine aufsichtsrechtliche Beschwerde ist die Folge.

Nach der Demonstration im Mai (Bild) machen die Studierenden der Uni Bern jetzt mit einer 
aufsichtsrechtlichen Beschwerde gegen die Einführung eines neuen Studiengangs mobil.

Urs Baumann

Artikel zum Thema

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Bernerzeitung.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Jetzt fahren die StudentInnenschaft (SUB) und die Fachschaft Soziologie der Universität Bern mit schwerem Geschütz gegen die Universitätsleitung auf. Mit dem Ziel, die Einführung des Studienplans Bachelor Sozialwissenschaften (BA SoWi) auf Beginn des Herbstsemesters 2009 zu verhindern, reichten die SUB und die Fachschaft Soziologie bei Erziehungsdirektor Bernhard Pulver (Grüne) eine aufsichtsrechtliche Beschwerde ein. Dies, weil «grobe rechtliche Fehler» begangen worden seien.

Wohl habe die Universitätsleitung den Studienplan BA SoWi am 7. Juli genehmigt, womit dieser ab Herbstsemester 2009 hätte eingeführt werden sollen, schreibt die SUB. Doch habe die Erziehungsdirektion die Änderungen des Reglements über das Bachelor- und das Masterstudium sowie die Leistungskontrollen an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät bis zum Fristende am 1.August nicht genehmigt, weshalb diese nichtig seien. «Deshalb beantragen die SUB und die Fachschaft Soziologie der Erziehungsdirektion des Kantons Bern, den Entscheid der Universitätsleitung mit sofortiger Wirkung aufzuheben», heisst es in einer Mitteilung.

Und was sagt der Rektor der Universität Bern zum Vorgehen der Studierenden? «No comment», antwortet Urs Würgler. Zu einem laufenden Verfahren nehme er nicht Stellung. Das Gleiche trifft auf Regierungsrat Pulver zu. Auch er wollte gestern keinen Kommentar abgeben. (ue/BZ)

Erstellt: 21.08.2009, 10:21 Uhr

0

Kommentar schreiben







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

Noch keine Kommentare

Populär auf Facebook Privatsphäre

Meistgelesen in der Rubrik Region

Umfrage

Waren Sie schon mal in einem Pfingstlager?




Neues aus Ihrem Wohnort

  • Hier finden Sie Nachrichten, Veranstaltungen und das detaillierte Lokalwetter ihrer und hundert weiterer Gemeinden im Gebiet der Berner Zeitung. Mehr...
  • Gelangen Sie hier direkt zu Ihrer Gemeindeseite:

Muss der Religionsunterricht ausgebaut werden?

Ja

 
29.8%

Nein

 
70.2%

1036 Stimmen

Nach dem Erfolg in Zürich wollen die Grünen auch in Bern die Pauschalbesteuerung abschaffen. Unterstützen Sie dieses Anliegen?

Ja

 
67.0%

Nein

 
33.0%

445 Stimmen

Sollten die Dienstleistungen von kantonalen und städtischen Behördenstellen (z.B. Auszug aus dem Strafregister) gratis sein und über die Steuern finanziert werden?

Ja

 
46.4%

Nein

 
53.6%

166 Stimmen