Jetzt muss Bernhard Pulver entscheiden
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Jetzt fahren die StudentInnenschaft (SUB) und die Fachschaft Soziologie der Universität Bern mit schwerem Geschütz gegen die Universitätsleitung auf. Mit dem Ziel, die Einführung des Studienplans Bachelor Sozialwissenschaften (BA SoWi) auf Beginn des Herbstsemesters 2009 zu verhindern, reichten die SUB und die Fachschaft Soziologie bei Erziehungsdirektor Bernhard Pulver (Grüne) eine aufsichtsrechtliche Beschwerde ein. Dies, weil «grobe rechtliche Fehler» begangen worden seien.
Wohl habe die Universitätsleitung den Studienplan BA SoWi am 7. Juli genehmigt, womit dieser ab Herbstsemester 2009 hätte eingeführt werden sollen, schreibt die SUB. Doch habe die Erziehungsdirektion die Änderungen des Reglements über das Bachelor- und das Masterstudium sowie die Leistungskontrollen an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät bis zum Fristende am 1.August nicht genehmigt, weshalb diese nichtig seien. «Deshalb beantragen die SUB und die Fachschaft Soziologie der Erziehungsdirektion des Kantons Bern, den Entscheid der Universitätsleitung mit sofortiger Wirkung aufzuheben», heisst es in einer Mitteilung.
Und was sagt der Rektor der Universität Bern zum Vorgehen der Studierenden? «No comment», antwortet Urs Würgler. Zu einem laufenden Verfahren nehme er nicht Stellung. Das Gleiche trifft auf Regierungsrat Pulver zu. Auch er wollte gestern keinen Kommentar abgeben. (ue/BZ)
Erstellt: 21.08.2009, 10:21 Uhr
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