Heizöllieferanten müssen notfallmässig ausrücken

Wer auf tiefe Heizölpreise spekulierte, geriet in den letzten Tagen unter Zugzwang. Wegen der eisigen Kälte müssen die Heizöllieferanten zur Zeit zahlreichen Frierenden notfallmässig aushelfen.

Hatten viel zu tun: die Heizöllieferanten.

Hatten viel zu tun: die Heizöllieferanten. Bild: Keystone

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Der November endete mit einem Paukenschlag. Die Nacht auf den Dienstag war mit Minustemperaturen von bis zu 13,9 Grad in Bern-Liebefeld die kälteste in diesem Monat seit 109 Jahren. Pünktlich auf den ersten Dezember hat der Schneefall wieder eingesetzt. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Nacht von Dienstag auf den Mittwoch wieder deutlich wärmer war. Zwar blieb das Thermometer weiter unter Null, doch mit Temperaturen um die Minus vier Grad war es laut Marco Stoll von Meteo Schweiz nicht annähernd so kalt wie in der Nacht zuvor.

Notfälle beim Heizöl.

Die vergangenen kalten Tage haben ihre Spuren hinterlassen. Vielen Menschen geht das Heizöl aus. «Seit dem Montag hatten wir 30 Notfälle. Das bedeutet konkret, dass die Kunden noch am selben Tag einen Nachschub brauchen», sagt Doris Hochstrasser von Moser Brennstoffe in Münsingen. «Es ist wie bei den Winterpneus, die Menschen handeln erst, wenn es schon fast zu spät ist.» Bisher konnte die Firma die Kundenwünsche noch rechtzeitig erfüllen. Doch der Schnee und die damit schlechten Strassenverhältnisse erschweren die Lieferungen.

Den Heizöllieferanten wir in den nächsten Tagen die Arbeit nicht ausgehen. Denn es bleibt kalt. Das Thermometer wird gemäss Marco Stoll nicht über null Grad klettern. In der Nacht auf Samstag könnte es dann wieder ähnlich kalt werden, wie in der Rekordnacht vom 30. November. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

(Erstellt: 01.12.2010, 10:28 Uhr)

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