Hauptstadtregion Schweiz: Fast alle wollen beim Projekt mitmachen
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Fast alle Städte reagierten positiv. Von den 16 angeschriebenen Städten wollen 15 mithelfen, das Projekt zu konkretisieren, teilten der Kanton und die Stadt Bern am Freitag mit. Die einzige Ausnahme ist Moutier im Berner Jura.
Das gemeinsame Ziel des Projekts sei es, die Hauptstadtregion national und international zu stärken, heisst es in der Mitteilung zu den Resultaten der Behördenkonsultation. Nun gehe es darum, dem Projekt in einer Aufbauphase eine konkrete Form zu geben.
Wichtig war auch das Feedback des Bundes. Denn das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) hatte in einem Entwurf für ein Raumkonzept Schweiz die Region Bern in die zweite Liga eingeteilt. Das sorgte in Bern für Verstimmung.
Hauptziel rückt näher
Das ARE habe nun bestätigt, die Hauptstadtregion Schweiz künftig gleichwertig wie die drei Metropolitanräume Zürich, Basel und Genferseeraum zu behandeln, heisst es in der Mitteilung weiter.
Damit würden die Berner Behörden ihr Hauptziel erreichen. Weiter wollen die fünf Kantone und die erwähnten Städte dank mehr Zusammenarbeit die Entwicklungsperspektiven der Hauptstadtregion Schweiz verbessern.
Die geplante Zusammenarbeit bezieht sich vor allem auf die Themen Verkehr, Bildung, Wirtschaft, Raumentwicklung Kultur und allenfalls Gesundheit. Die Beteiligten wollen nun eine gemeinsame Identität, eine Vision und eine Mission entwickeln.
Es sei aber auch wichtig, bereits jetzt konkrete Projekte zu entwickeln, schreiben die Berner Behörden. Die Städte hätten in grosser Mehrheit schon ihre Mitarbeit in thematischen Arbeitsgruppen zugesichert.
Konferenzen geplant
Anfang Juli 2010 ist die erste Konferenz der Hauptstadtregion Bern geplant. Die beteiligten Partner sollen dann die Organisation und Zusammenarbeit konkretisieren. Im Dezember sollen die Kantone und Städte definitive Entscheide zur Zusammenarbeit fällen und entsprechende Projekte starten.
Als grösste Stärke der Hauptstadtregion sehen die Beteiligten das wirtschaftliche Wertschöpfungssystem aus Politik, öffentlicher Verwaltung, Service Public, aber auch Medizinaltechnik und Non- Profit-Organisationen. (vh/sda)
Erstellt: 19.03.2010, 18:02 Uhr
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