Grundsatz «Daheim vor Heim» soll weiterhin gelten
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Die Kantonsregierung wird dem Grossen Rat in der Septembersession den dritten Bericht zur Alterspolitik vorlegen und darin festhalten, das Prinzip «ambulant vor stationär» habe sich bewährt. Das teilte der Regierungsrat am Montag mit.
Damit ältere Menschen möglichst lange gesund leben und ihre Selbstständigkeit erhalten können, sind laut dem Bericht Besuchsdienste, geeignete Wohnungen, ambulante Pflegedienstleistungen sowie Betreuungsangebote bei Krankheiten und vor allem spezifische Angebote im Bereich der Gesundheitsförderung nötig.
Mangel an Heimplätzen in zahlreichen Regionen
Für den Regierungsrat ist es aber auch klar, dass für Betagte mit erhöhtem Pflege und Betreuungsbedarf genügend Platz vorhanden sein muss. Laut dem Bericht reichen die 15'500 Heimplätze des Kantons Bern aus, doch sind sie ungleich über das Kantonsgebiet verteilt.
In den Regionen Bern-Mittelland und Oberland-Ost besteht ein Überangebot an Pflegeplätzen, im Berner Jura, Biel, dem Seeland, dem Emmental, dem Oberaargau und dem westlichen Berner Oberland besteht eine knapper bis starker Mangel. Der Regierungsrat will diese Situation dort, wo es Regionalkonferenzen gibt, zur Sprache bringen. (js/sda)
Erstellt: 27.06.2011, 12:47 Uhr
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