Gebäudeversicherung Bern mit Verlust von 1,3 Millionen Franken

Aktualisiert am 12.03.2010

Die Gebäudeversicherung Bern hat letztes Jahr ihr Geld gut angelegt. Der Gewinn aus den Kapitalanlagen von 73,8 Millionen Franken vermochte aber die Verluste aus der Elementar- und Brandversicherung nicht zu decken.

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Bernerzeitung.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Unter dem Strich resultiert ein Verlust von 1,3 Millionen Franken. Die GVB musste im vergangenen Jahr Schäden von 130,2 Millionen Franken decken - allein 60 Millionen Franken Schäden richtete der Hagelzug von 23. Juli 2009 an. Damit setzt sich die Serie von Jahren, in denen die Prämien die Schäden nicht decken, fort.

In den letzten Jahre habe diese Lücke im Durchschnitt 50 Millionen Franken betragen, sagte der Vorsitzende der GVB-Geschäftsleitung, Ueli Winzenried, an der Bilanzmedienkonferenz des Unternehmens am Freitag in Bern. Im vergangenen Jahr war dieses sogenannte versicherungstechnische Ergebnis mit 77,5 Mio. Franken im Minus.

Keine Prämienerhöhung

Die GVB will deshalb handeln. Die Prämien erhöhen will sie aber nicht. «Das wäre das letzte Mittel», sagte Winzenried.

Stattdessen setzt sie auf eine Ende 2008 beschlossene neue Geschäftsstrategie, mit der die Deckungslücke weitgehend geschlossen werden soll. Sonst drohten - nicht zuletzt wegen steigender Schäden im Zug der Klimaerwärmung - noch viel grössere Lücken.

Die Hauptelemente dieser Geschäftsstrategie finden sich in den Änderungen im Gebäudeversicherungsgesetz, die der bernische Grosse Rat in erster Lesung bereits beraten hat. Gemeint ist etwa, dass die GVB neue Dienstleistungen anbieten kann, was etwa bei der SVP nicht gut angekommen ist. (vh/sda)

Erstellt: 12.03.2010, 11:44 Uhr

0

Kommentar schreiben







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

Noch keine Kommentare

Populär auf Facebook Privatsphäre

Meistgelesen in der Rubrik Region

Umfrage

Waren Sie schon mal in einem Pfingstlager?




Neues aus Ihrem Wohnort

  • Hier finden Sie Nachrichten, Veranstaltungen und das detaillierte Lokalwetter ihrer und hundert weiterer Gemeinden im Gebiet der Berner Zeitung. Mehr...
  • Gelangen Sie hier direkt zu Ihrer Gemeindeseite:

Muss der Religionsunterricht ausgebaut werden?

Ja

 
29.8%

Nein

 
70.2%

1036 Stimmen

Nach dem Erfolg in Zürich wollen die Grünen auch in Bern die Pauschalbesteuerung abschaffen. Unterstützen Sie dieses Anliegen?

Ja

 
67.0%

Nein

 
33.0%

445 Stimmen

Sollten die Dienstleistungen von kantonalen und städtischen Behördenstellen (z.B. Auszug aus dem Strafregister) gratis sein und über die Steuern finanziert werden?

Ja

 
46.4%

Nein

 
53.6%

166 Stimmen