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Gebäudeversicherung Bern mit Verlust von 1,3 Millionen Franken
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Unter dem Strich resultiert ein Verlust von 1,3 Millionen Franken. Die GVB musste im vergangenen Jahr Schäden von 130,2 Millionen Franken decken - allein 60 Millionen Franken Schäden richtete der Hagelzug von 23. Juli 2009 an. Damit setzt sich die Serie von Jahren, in denen die Prämien die Schäden nicht decken, fort.
In den letzten Jahre habe diese Lücke im Durchschnitt 50 Millionen Franken betragen, sagte der Vorsitzende der GVB-Geschäftsleitung, Ueli Winzenried, an der Bilanzmedienkonferenz des Unternehmens am Freitag in Bern. Im vergangenen Jahr war dieses sogenannte versicherungstechnische Ergebnis mit 77,5 Mio. Franken im Minus.
Keine Prämienerhöhung
Die GVB will deshalb handeln. Die Prämien erhöhen will sie aber nicht. «Das wäre das letzte Mittel», sagte Winzenried.
Stattdessen setzt sie auf eine Ende 2008 beschlossene neue Geschäftsstrategie, mit der die Deckungslücke weitgehend geschlossen werden soll. Sonst drohten - nicht zuletzt wegen steigender Schäden im Zug der Klimaerwärmung - noch viel grössere Lücken.
Die Hauptelemente dieser Geschäftsstrategie finden sich in den Änderungen im Gebäudeversicherungsgesetz, die der bernische Grosse Rat in erster Lesung bereits beraten hat. Gemeint ist etwa, dass die GVB neue Dienstleistungen anbieten kann, was etwa bei der SVP nicht gut angekommen ist. (vh/sda/)
Erstellt: 12.03.2010, 11:44 Uhr
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