Region

  • Region
  • Schweiz
  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Börse
  • Sport
  • Kultur
  • Panorama
  • Leben
  • Auto
  • Digital
  • Wissen
  • Forum

Freiwillige vor! Feuerwehr sucht Nachwuchs

Aktualisiert am 09.02.2012

Kaum ein Feuerwehrzug im Kanton ist komplett. Die freiwillige Feuerwehr kämpft um Nachwuchs und muss sich gegen viele andere Freizeitaktivitäten durchsetzen.

Übung macht den Meister: Im Bild die Feuerwehr Thun an einer Übung im Grabengut Parkhaus.

Übung macht den Meister: Im Bild die Feuerwehr Thun an einer Übung im Grabengut Parkhaus.
Bild: Archivbild/Markus Hubacher

Beitrag von Capital FM

Stichworte

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Bernerzeitung.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...


Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Christian Haueter, Kommandant der freiwilligen Feuerwehr Schönbühl, fehlen 15 Leute. Die Feuerwehr sei an Märkten und Gewerbeausstellungen präsent, um zu werben. Was auch helfe, sei die Jugendfeuerwehr, welche in den Schulen rekrutiert. Bereits 14-Jährige können mitmachen.

Allgemein kämpft die freiwillige Feuerwehr gegen die grosse Konkurrenz von anderen Freizeitangeboten, insbesondere sportlichen Aktivitäten. Vor allem bringe die Feuerwehr einen grossen Aufwand mit sich. Seit drei Jahren ist der Feuerwehrmann Thomas Schönmann dabei, übe aber noch heute: Immer wieder müsse man repetieren, dass die Handgriffe sitzen. «Wir haben so viele Geräte, ich kann noch nicht alles bedienen.»

Aufwand für das Gemeindewohl zu betreiben, scheuen viele. Diese Freiwilligenarbeit brauche es aber unbedingt, meint der Kommandant Haueter. Sonst müsse man zu anderen Mitteln greifen: Im schlimmsten Fall könnte man in den Dörfern auf die Feuerwehrpflicht, die im Kanton Bern gelte, zurückgreifen. Das sei aber eine unbeliebte Massnahme.

Nicht nur in Schönbühl, auch in der Stadt Bern fehlen Freiwillige. Deshalb seien über 3000 Personen angeschrieben worden, worauf sich erfahrungsgemäss 50 Interessierte melden sollten. (Sonja Mühlemann/Capital FM)

Erstellt: 09.02.2012, 10:48 Uhr

Populär auf Facebook Privatsphäre