Die Bernische FDP sucht Wege aus der Krise
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Eine erste Auswertung zeigt nun, wo die FDP nach der Wahlschlappe vom vergangenen Oktober die Prioriäten legen sollte. Drei Themen nannten die Parteimitglieder im Rahmen der Klausurtagung vom 21. Januar am meisten, wie Pierre-Yves Grivel, Parteipräsident ad interim, an der Delegiertenversammlung vom Mittwoch in Münsingen sagte. Es sind dies: Kommunikation, Parteiführung und Parteiprofil.
Demnach wünschen sich die Parteimitglieder eine klarere und verständlichere Kommunikation. Für die Parteiführung sind starke Köpfe und Leadership gefragt. Was das Profil der Partei betrifft, wünschen sich die Mitglieder klare Positionen und Themenführerschaft.
An der Klausurtagung hatten die Teilnehmer persönliche Zukunftsbilder für die FDP entworfen und in eine «Future Box» gelegt, wie Grivel erklärte. Die Anregungen aus der Klausurtagung werden nun in einem Bericht zusammengefasst, den die Partei Ende März verabschieden soll.
An dieser Tagung erörterten die Parteimitglieder, warum es zum Misserfolg in den Nationalratswahlen vom Oktober 2011 gekommen war. Damals verlor die bernische FDP gleich zwei ihrer vier Sitze im Nationalrat. Kurz darauf gaben Präsident Peter Flück und Vize Corinne Schmidhauser ihren Rücktritt bekannt.
Parolen gefasst
Weiter fasste die bernische FDP am Mittwochabend in Münsingen Parolen für die eidgenössische Volksabstimmung vom 11. März. Die Delegierten sagten Nein zur Initiative zum Zweitwohnungsbau und Nein zur Ferieninitiative.
Ja-Parolen fassten sie zur Bauspar-Initiative sowie zum Gegenvorschlag zur Geldspielinitiative. Zur Buchpreisbindung hatten die Delegierten schon im vergangenen Dezember Nein gesagt. (tan/sda)
Erstellt: 08.02.2012, 22:09 Uhr
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