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«Die Autofahrer sind nicht schlauer geworden»

Von Jonathan Spirig. Aktualisiert am 23.12.2011 1 Kommentar

Im Vergleich zum Vorjahr hat es auf Berns Strassen bis jetzt viel weniger schneebedingte Unfälle gegeben. Auf rechtzeitiges Pneu wechseln ist diese erfreuliche Tatsache allerdings nicht zurückzuführen.

1/4 Mit dem nahenden Winter wird es Zeit, wieder die Winterreifen zu montieren.
Bild: Keystone

   

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«Nein, die Autofahrer sind nicht schlauer geworden», sagt Alexandra Vögeli von Pneu Fahrni in Niederwangen lachend. Sie hätten einfach diesen Winter Glück gehabt, weil es erst im Dezember geschneit habe.

Es sei tatsächlich so, dass der Winter auf Berns Strassen dieses Jahr später Einzug gehalten habe, bestätigt Alice Born, Mediensprecherin der Kantonspolizei Bern. Bis vor einer Woche habe es kaum Schnee oder Eis auf den Strassen gehabt. Dadurch sei es natürlich zu weniger witterungsbedingten Unfällen gekommen. «Die Autofahrer konnten vor allem im Flachland von günstigen Strassenverhältnissen profitieren», so Born.

Der grosse Ansturm blieb aus

Gemäss Alexandra Vögeli gebe es aber immer noch viele Autofahrer die mit dem Wechsel auf die Winterpneus warten, bis es zum ersten Mal schneit. «Und wenn es dann schneit, werden sie auf dem falschen Fuss erwischt».

Wie Vögeli weiter berichtet, sei man heuer aber schon seit Oktober intensiv am Pneu wechseln. «Die Anfragen waren diese Saison viel besser verteilt». Vor allem Personen die auf das Auto angewiesen sind, wechseln die Reifen gemäss Vögeli oft früher. Die meisten seien daher schon gewappnet gewesen, als es schlussendlich geschneit habe.

Keine Lieferengpässe

Diese Aussage wird auch von Eduard Kräuchi, Geschäftsführer der Pneu Egger-Filiale in Bern, untermauert. Den grossen Ansturm habe es dieses Jahr im Oktober und im November gegeben – obwohl es noch nicht schneite. Er glaubt sogar, dass einige aufgrund der Erfahrungen des letzten Jahres die Pneus etwas früher gewechselt haben. Als es letzte Woche dann effektiv geschneit habe, sei zwar schon noch einmal ein «Rutsch» gekommen. «Dieser hielt sich aber in Grenzen».

Im Gegensatz zum Vorjahr habe man aber auch keine Lieferengpässe gehabt, Kunden abweisen oder Überstunden machen müssen, sagt Kräuchi. «In der letzten Saison war wegen dem frühen Wintereinbruch die Verfügbarkeit der Reifen ein Problem. Dieses Jahr haben wir mehr Reifen vorbestellt.» (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 23.12.2011, 14:21 Uhr

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1 Kommentar

Heinz Denzler

23.12.2011, 15:49 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Ich glaube eher, das die meisten Unfälle nichts mit dem Reifen zu tun haben. Es liegt eher daran, dass viele Meschen mit dem Ellbogen durchs Leben gehen. Antworten



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