Der viele Feinstaub ist schon wieder weg
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So sank in der besonders betroffenen Stadt Bern die Feinstaubkonzentration in der Luft in der Nacht auf Freitag wieder unter den Grenzwert. Die kantonale Volkswirtschaftsdirektion geht davon aus, dass dies in den nächsten Tagen auch so bleibt, wie sie am Freitag in einem Communiqué mitteilte. Die laut Wetterprognosen mässig starke Bise werde nicht zulassen, dass es erneut zu einem markanten Anstieg der Feinstaubbelastung kommt.
Am Donnerstag führte eine sogenannte Inversionslage - unten kalt, oberhalb einer Hochnebelglocke wärmer und kein Wind - zu einem starken Anstieg des Feinstaubs insbesondere in der Stadt Bern. An der Messstelle Bern-Bollwerk in der Innenstadt wurden am Nachmittag fast 200 Mikrogramm des schädlichen Feinstaubs pro Kubikmeter Luft gemessen - also etwa viermal mehr als der Grenzwert zulässt.
Während zwei bis drei Stunden wurde in der Stadt Bern der Tagesgrenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter um das drei- bis vierfache überschritten. Der Feinstaub entsteht unter anderem bei industriellen und gewerblichen Produktionsprozessen, bei mechanischen Prozessen und durch Verbrennung. Hauptquellen sind der Verkehr, die Land- und Forstwirtschaft, Industrie und Gewerbe sowie Heizungen. (cls/sda)
Erstellt: 10.02.2012, 10:52 Uhr
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