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Bootsdrama: Nun spricht erstmals der Berner Polizeidirektor
Aktualisiert am 18.07.2010 8 Kommentare
«Es ist Sommerloch»: Hans-Jürg Käser. (Bild: Keystone )
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Erstmals äussert sich der Berner Polizeidirektor Hans-Jürg Käser zum Bootsunfall auf dem Bielersee. Er ist der oberste Boss der Soko, die nach dem flüchtigen Bootsfahrer sucht. «Gleich als ich davon gehört habe, ist mir durch den Kopf gegangen, dass man nicht ein Schlauchboot überfahren kann, ohne es zu merken. Mir war klar: Das ist Fahrerflucht. Gleichzeitig ist es tragisch, dass das Paar, das sich offenbar bei diesem Bootsausflug zur Heirat entschlossen hat, auf diese schreckliche Weise auseinander gerissen wird», sagt er gegenüber der «SonntagsZeitung».
«Spuren können auch in diesem Fall noch nach Jahren zum Täter führen», meinte Käser weiter. Zum «Blick», der 20'000 Franken für Hinweise in Aussicht stellt, sagt er: «Auf die Ermittlungen hat das keinen Einfluss. Es melden sich kaum mehr Personen bei der Polizei als ohnehin. Dass ein Medium auf die Idee kommt, eine Belohnung auszusetzen, dafür habe ich gewisses Verständnis. Es ist Sommerloch und solch ein Thema ist sexy. Die Belohnung erhöht wohl den Druck auf den Täter.» (sam)
Erstellt: 18.07.2010, 10:07 Uhr
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8 Kommentare
Die Aufklärung dieses Falles benötigt viel Zeit. Ich bin sicher, dass der Täter früher oder später gefasst wird. Lassen wir die Behörden also weiterhin ermitteln. Wer in der Bevölkerung keine Geduld aufbringt, soll sich bitte am Sonntag Abend den "Tatort" ansehen. Da ist der Täter in 90 Minuten dingfest gemacht. Die Realität sieht aber anders aus. Antworten
Trotz Sommerloch finde ich dieses "Thema" alles andere als sexy ! Es ist und bleibt ein Drama. Die ausgesetzte Belohnung vom Blick finde ich super, nicht jedermann ist so begütert, dass er jederzeit Fr. 20'000.-- aus dem Portokässeli nehmen kann. Druck auf den Täter und die Polizei. Angeblich weiss die Polizei seit Dienstag vom Boot mit VD-Kennzeichen. Wann wird das Natelnetz überprüft ? Antworten
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Heinz Burkhard
wir fragen uns, warum eigentlich die sateliten nicht beibezogen werden (luftaufnahmen) wie es in anderen ländern in solchen fällen angewendet wird. auch mit einem wettersat. und den vergrösserungen kann man ein boot ausmachen. vor allem weden ja die daten gespeichert. Antworten