Berner SVP stärkt Sektion im Bernerjura
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Aus diesem Grund wird die Geschäftsleitung der Kantonalpartei mit einem dritten Vizepräsidenten, dem Bernjurassier Manfred Bühler, ergänzt.
Der Berner Jura stehe mit den neuerlichen Diskussionen rund um die Kantonszugehörigkeit vor grossen Herausforderungen, gab Parteipräsident Rudolf Joder zu bedenken.
Vertreter im Bundeshaus verloren
Ausserdem habe die Region bei den letzten eidgenössischen Wahlen im Oktober 2011 ihren einzigen Vertreter im Bundeshaus, SVP- Nationalrat Jean-Pierre Graber, verloren.
Dies alles sei Grund genug, der SVP Berner Jura den Rücken zu stärken. Die SVP werde sich uneingeschränkt für einen Verbleib des Berner Juras im Kanton Bern einsetzen, versprach Joder.
Die Delegierten wählten am Donnerstagabend Bühler einstimmig als Vizepräsident in die Geschäftsleitung. Der 33-Jährige kommt aus Cortébert und arbeitet als Fürsprecher in einer Anwaltskanzlei. Seit 2010 ist er Mitglied des Berner Kantonsparlaments.
Mit der Wahl Bühlers zum Vizepräsidenten dürfte die Parteileitung bereits die nächsten Kantonalen Wahlen von 2014 im Auge haben. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die SVP Bühler für die Zukunft aufbauen will.
Keine Peinlichkeiten mehr
Parteipräsident Rudolf Joder nahm am Donnerstag auch die SVP Schweiz ins Gebet. In den vergangenen Monaten sei es in der Mutterpartei zu «einer Serie unschöner Ereignisse» gekommen.
«Wir sind nicht ein Klub für persönlichen Tratsch und Klatsch, angereichert mit Peinlichkeiten», zog Joder vom Leder. Er verlange, dass Entscheide innerhalb der Parteigremien und nicht vorher oder ausserhalb gefällt würden, sagte Joder.
Damit spielte Joder unter anderem auf die Misstöne rund um die Wahl von SVP-Nationalrätin Natalie Rickli zur Vize- Fraktionspräsidentin an.
Parolen gefasst
Schliesslich fasste die Delegiertenversammlung die Parolen für die eidgenössische Abstimmung vom 11. März.
Die Berner SVP empfiehlt - wie die Mutterpartei - die Ablehnung der Zweitwohnungsinitiative und der Initiative «sechs Wochen Ferien für alle». Ein Ja gab die Berner SVP zur Bausparinitiative aus und zur Geldspielvorlage. Zum Bundesgesetz über die Buchpreisbindung fassten die Delegierten die Nein-Parole. (per/sda)
Erstellt: 09.02.2012, 21:48 Uhr
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