Region

  • Region
  • Schweiz
  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Börse
  • Sport
  • Kultur
  • Panorama
  • Leben
  • Auto
  • Digital
  • Wissen
  • Forum

Berner Rösti ist zum Kulturgut des Kantons Bern erklärt worden

Aktualisiert am 18.11.2011 3 Kommentare

Die Berner Rösti zählt ab 2012 zum immateriellen Kulturerbe. Sie hat es auf die Liste der lebendigen Traditionen des Kantons Bern geschafft, wie die Branchenorganisation der Kartoffelwirtschaft swisspatat mitteilte.

Im 19. Jahrhundert entstanden in Zürich die «prötleten Herdöpfel». Von dort wurden sie über das Bernbiet und Alpenland ins Welschland verbreitet.

Im 19. Jahrhundert entstanden in Zürich die «prötleten Herdöpfel». Von dort wurden sie über das Bernbiet und Alpenland ins Welschland verbreitet.
Bild: Keystone

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Bernerzeitung.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...


Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Anlässlich der Delegiertenversammlung vom Freitag konnte swisspatat die Nachricht bekanntgeben. Die Branchenorganisation hatte den Antrag zur Aufnahme der Berner Rösti auf die Liste der lebendigen Traditionen des Kantons Bern beantragt.

Die Berner Rösti sei als typisch urschweizerisches Gericht nicht mehr aus unserer Speisekarte wegzudenken, teilte swisspatat mit. Im 19. Jahrhundert entstanden in Zürich die «prötleten Herdöpfel». Von dort wurden sie über das Bernbiet und Alpenland ins Welschland verbreitet.

Rösti kommt aus dem Französischen

Im Welschland nannte man sie «Pommes de terre rôties», woher ihr jetziger Name Rösti stammt. Bald darauf entstand die eigentliche Berner Rösti mit Speckwürfelchen und Milch.

Im Rahmen der Umsetzung der UNESCO-Konvention zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes, welche die Schweiz 2008 unterzeichnet hat, erstellt das Amt für Kultur des Kantons Bern eine Liste der lebendigen Traditionen des Kantons Bern. Diese Liste erscheint voraussichtlich im Frühling 2012. (met/sda)

Erstellt: 18.11.2011, 18:16 Uhr

3

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

3 Kommentare

Bruno Bänninger

18.11.2011, 18:56 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Gottseidank ist dieses SWISSNESS-Problem das die ganze Welt seit Jahrzehnten erregt, endlich gelöst. Eine absolute Spitzenleistung. Wer immer die Götter der "swisspatat" sind, ihnen muss ein Denkmal erbaut und auf dem Bundeshausplatz im Beisein der VIP's aus allen Staaten der Welt eingeweiht werden. Ein Nobelpreis wäre angebracht. Herzliche Gratulation im voraus. Antworten


walter bossert

19.11.2011, 12:32 Uhr
Melden

Auch wenn die Kartoffeln aus Algerien kommen?? Antworten