Berner Luft immer noch zu dreckig

Aktualisiert am 18.02.2009

Obwohl sich die Luftqualität seit 1985 stetig erhöht hat, befinden sich immer noch zu viele Schadstoffe in der Berner Luft. Die Grenzwerte für Feinstaub, Ozon und Stickstoffdioxid wurden auch 2008 häufig überschritten.

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Beim Feinstaub wurde der Jahresgrenzwert vor allem an dicht befahrenen Stellen in den Stadtzentren überschritten, wie der Kanton Bern mitteilt. In den Agglomerationen konnte der Grenzwert knapp eingehalten werden. Der Tagesgrenzwert wurde 2008 je nach Standort an bis zu 29 Tagen überschritten.

Moderate Ozonbelastung ist witterungsbedingt

Die im Vergleich zu anderen Jahren weniger starke Ozonbelastung ist in erster Linie auf das Wetter zurückzuführen. Hohe Ozonbelastungen konnten sich wegen der instabilen Witterung mit häufigen Luftmassenwechseln nicht aufbauen. Dennoch wurde der Grenzwert häufig überschritten.

Beim Stickstoffdioxid wurde der Jahresmittelwert entlang den Hauptachsen sowie in den Zentren der Städte überschritten. Beim Schwefeldioxid konnten die Grenzwerte dagegen eingehalten werden.

Massnahmenplan des Kantons

Auch der Kanton engagiert sich, um die Luftqualität zu verbessern. Die ersten zwei kantonseigenen grossen Holzfeuerungen wurden mit Partikelabschneidern ausgerüstet. Zudem veröffentlicht das beco Berner Wirtschaft im Internet monatlich Tipps, wie man als Bürgerin und Bürger im Alltag zu einer besseren Luft beitragen kann. Diese sind unter http://www.be.ch/luft zu finden. (pd/sho)

Erstellt: 18.02.2009, 11:49 Uhr

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