Berner Klein- und Mittelbetriebe machen mobil gegen AKW-Neubau in Mühleberg
Aktualisiert am 19.11.2010 3 Kommentare
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Diese Woche haben sich 25 verschiedene Berner Unternehmen zur Informationsplattform «Gruppe Neue Energie Bern» zusammengeschlossen. Erklärtes Ziel der Plattform, die «den Wirtschaftsleuten eine Stimme» geben will: Die Energieversorgung des Kantons Bern auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz auszurichten. Damit geht in erster Linie eine Ablehnung des geplanten Neubaus des AKWs Mühleberg einher.
Wie die Gruppe in ihrer Medienmitteilung erklärt, haben schon allein das Emmental und der Oberaargau das Potenzial, rund 80 Prozent der benötigten Energie in der Region zu stellen. In Kombination mit anderen Massnahmen sei eine 100-prozentige Vollversorgung nötig. Kurz: ein Neubau sei nicht nötig.
Dachverband skeptisch
Adrian Haas vom Handels- und Industrieverein (HIV) des Kantons Bern steht dem skeptisch gegenüber. Erneuerbare Energien seien durchaus wichtig, in Zusammenhang mit dem Mühleberg-Neubau aber «schlicht nicht hilfreich. Sie lösen das Stromversorgungsproblem nicht».
Haas: «Es wäre natürlich schön, wenn Vollversorgung durch erneuerbare Energien möglich wäre. Es fehlen einfach noch die entsprechenden Projekte. Vielleicht sind wir in hundert Jahren soweit». (gbl)
Erstellt: 19.11.2010, 16:35 Uhr
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3 Kommentare
ich bin erst gegen AKW`s wenn es wirkliche Alternativen dafür gibt. Und wo sind die? Wie ersetzt Schweiz 40% AKW Strom? Wenn schon jedes Windkraftwerk Gegner hat, Wasserkraftwerke gegen Moorlandschaften verlieren und Solarstrom auf Dächern von den Heimatschutz-Bünzlern verboten wird? Nur lautstark "Nein" rumprollen ist einfach, aber reale, funktionierende, bezahlbare Alternativen aufzeigen?? Antworten
In einigen Jahrzehnten soll auf die Kernenergie verzichtet werden; daher brauche es heute keine Investitionen in neue Kernkraftwerke und hohe Subventionen in Alternativenergien. Eine win-win- Situation; steigende Strompreise verbessern die Rentabilität der bestehenden (Kern-) Kraftwerke und die Subventionsfreunde kassieren. Die Lichter gehen erst ab 2030 aus und bezahlen muss man auch erst morgen. Antworten






