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Vierzig Tore und Platz 5
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44 Skorerpunkte in acht Spielen. Die erste Sturmlinie des EHC Thun hat in den ersten acht Runden der Meisterschaft bereits eindrücklich auf sich aufmerksam gemacht. Christoph Wälti, Roland Stähli und Marco Dick stehen für den Aufschwung des Thuner Eishockeys in der laufenden Saison. Thun, das in den vergangenen Jahren meist zu den schwächeren Teams der Liga gehörte, ist auf dem fünften Platz klassiert. Nur der souveräne Leader Huttwil Falcons hat mehr Treffer erzielt als die Oberländer. «Wir wollen uns als Mannschaft weiter entwickeln und uns im Mittelfeld etablieren. Wir wollen Vollgas geben», hatten die Thuner Verantwortlichen vor der Saison als Ziele formuliert. Und die Ziele wurden bis jetzt erreicht. «Teamgefüge ist gut» Den Verantwortlichen gelang es vor der Saison, die zuvor wenig erfolgreiche Mannschaft zu verstärken. Der langjährige Stammtorhüter Reto Bütschi wurde durch Flurin Brunner ersetzt, der bei den Elite-Junioren des SC Langenthal gespielt hatte. Die erste Sturmlinie wurde ebenfalls neu formiert. Nur Marco Dick stand bereits in Thun unter Vertrag. Christoph Wälti wurde von Rot-Blau Bern verpflichtet, das sein Erstligateam zurückgezogen hatte. «Mit ihm standen wir schon ein Jahr zuvor im Kontakt», sagt Alex Reymondin, der Sportchef des EHC Thun. Roland Stähli ist ein Rückkehrer. Der 23-Jährige stammt aus dem Nachwuchs des EHC Thun, verliess aber den Verein bereits zwei Mal. 2006 wechselte er nach Aarau. Im November 2007 wollte Stähli, inzwischen ein erstes Mal zu Thun zurückgekehrt, während der Saison einen erneuten Wechsel zu Zuchwil vollziehen. Weil die Solothurner Thun nur eine ungenügende Abgeltung für den Transfer anboten, durfte Stähli erst nach Ablauf des Vertrags, also mit Beginn der Saison 2008/09, für Zuchwil spielen. Er wurde auch dort nicht glücklich und beendete die Saison in Aarau. «Ich kenne ihn seit langem», sagt Reymondin. «Er ist eigentlich ein bescheidener Mensch. Es gab Leute, die diesem Transfer kritisch gegenüberstanden. Bis jetzt hat er aber das Vertrauen gerechtfertigt.» Mit Dick, Wälti und Stähli verfüge Thun über eine kompetitive erste Linie, meint Reymondin. «Die zweite Linie macht ihre Sache ebenfalls gut. Sie ist defensiver orientiert. Und auch der dritte Block bringt seine Leistung.» Das Teamgefüge sei gut, die Mannschaft präsentiere sich auch gut. Weniger Freude hatte Reymondin an den Niederlagen gegen Brandis, Aarau und Burgdorf. «Dies zeigt mir, dass wir gegen gleich starke Gegner noch lernen müssen, das Spiel zu machen.» Auffallend: Die drei Partien fanden unter der Woche statt. Es passt zusammen «Wir haben sofort zusammengepasst», ist auch Stürmer Marco Dick mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden. «Christoph Wälti, Roland Stähli und ich spielen alle ein ähnliches Eishockey. Wir sind nicht gross gewachsen, dafür schnell.» Man habe auch mit den jungen Spielern einen Schritt vorwärts gemacht, meint Trainer Beat Wüthrich. «Der Kitt in der Mannschaft ist ausgezeichnet.» An einen so guten Saisonstart habe auch er nicht geglaubt. Das Ziel der Thuner ist es nun, in die Playoffs einzuziehen, und zwar möglichst nicht nur als Achte. Dann hiesse der Viertelfinalgegner wohl Huttwil Falcons, und die Saison wäre wahrscheinlich bald zu Ende. In Thun ist der Appetit auf Erfolge geweckt. Reto Pfister>
Erstellt: 30.10.2009, 00:43 Uhr
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