Flugzeug statt TGV
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An der Aare in den Zug einsteigen, an der Seine wieder aussteigen. Diese Vision von Oberländer Touristikern löste Bahnbegeisterung in verschiedenen Kreisen aus, so auch bei den Mitgliedern der Sektion Espace Mittelland von Pro Bahn (Pro BEM), die am vergangenen Samstag ihre Versammlung abhielten (siehe Ausgabe von gestern).
Wenig Freude am Vorschlag von Pro Bahn und Interlaken Tourismus hat Daniel Steffen, Leiter Marketing&Streckennetz des Flughafens Bern-Belp: «Die TGV-Verbindung von Paris nach Bern bestand viele Jahre. Eingestellt wurde sie sicher nicht, weil zu viele Passagiere befördert wurden. Weder der Stadtberner noch der Berner Oberländer Tourismus schaffte es in all den Jahren, das zu verwirklichen, was im Bericht verkündet wird.»
Steffen erinnert an die zweimal täglich direkte Flugverbindung mit Air France von Paris nach Bern-Belp. «Also quasi vor die Haustüre der Berner Touristiker.» Trotzdem habe es der Tourismus nicht geschafft, die Region in Paris zu vermarkten, geschweige denn die direkte Verbindung für asiatische Gäste zu nutzen. Daniel Steffen folgert: «Anscheinend bringt man die asiatischen Gäste, die traditionell ein sehr enges Programm haben, lieber in sieben Stunden mit dem TGV von Paris nach Interlaken als in 50 Minuten mit direktem Flug vor die eigene Haustüre.» gls
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Erstellt: 16.03.2010, 00:32 Uhr



















