Region

  • Region
  • Schweiz
  • Ausland
  • Wirtschaft
  • Börse
  • Sport
  • Kultur
  • Panorama
  • Leben
  • Auto
  • Digital
  • Wissen
  • Forum

Bewohner konnten sich selber retten

Aktualisiert am 17.03.2010

Trotz schnellen Eingreifens der Feuerwehr brannte gestern Morgen in Aeschi ein Mehrfamilienhaus

vollständig aus.

Das Unheil begann in den frühen Morgenstunden gestern Dienstag. Kurz vor 5.30 Uhr wurde Peter von Känel, der Feuerwehrkommandant aus Aeschi, unsanft aus dem Schlaf gerissen. In einem Mehrfamilienhaus an der Scheidgasse war ein Brand ausgebrochen. «Als wir eintrafen, standen die Flammen bereits mehrere Meter hoch», so von Känel. «Es war fürchterlich», sagte eine Anwohnerin. Obwohl die gesamte Feuerwehr von Aeschi rasch vor Ort war und zudem vom Umstand profitieren konnte, dass sich das Haus unmittelbar neben dem Feuerwehrmagazin befand, war nichts mehr zu machen. Das Mehrfamilienhaus inklusive einer integrierten Werkstatt brannte bis auf die Grundmauern nieder. «Nachdem wir uns versichert hatten, dass sich keine Bewohner mehr im brennenden Gebäude befanden, begannen wir mit den Löscharbeiten», sagte von Känel einige Stunden nach Brandausbruch vor Ort.

Unterstützung erfuhren die Feuerwehrmänner von Aeschi von ihren Kollegen aus Spiez. Der Pikettzug war laut Angaben von Hauptmann Roland Kurzo mit 16 Mann vor Ort. Insgesamt standen beim Brand rund 75 Männer und Frauen im Einsatz.

In Sicherheit gebracht

Im Studio und den vier Wohnungen befanden sich 13 Personen, als das Feuer ausbrach. Sie konnten sich allesamt rechtzeitig in Sicherheit bringen. Verletzt wurde niemand, wie das Regierungsstatthalteramt Frutigen-Niedersimmental und die Kantonspolizei Bern mitteilten. Eine Frau musste aber zur Kontrolle ins Spital überführt werden. «Sie erlitt einen Schock», sagte Feuerwehrkommandant von Känel.

Bei einer Explosion einer Gasflasche wurde zudem ein Feuerwehrmann leicht am Bein verletzt. Die Strasse zwischen Aeschi und Aeschiried musste wegen der Löscharbeiten vorübergehend in beiden Richtungen gesperrt werden. Die Feuerwehr richtete eine Umleitung ein. Die Ursache für das Feuer konnte noch nicht ermittelt werden. «Die Abklärungen sind im Gang», sagte Stefan von Below von der Kantonspolizei auf Anfrage.

Gemeinde hilft

Die Bewohner sind zwar mit dem Leben davongekommen, ihnen blieb aber nicht viel mehr als die Kleider, die sie trugen. Die Gemeinde Aeschi lässt ihre Bürger aber nicht im Regen stehen. Sie organisierte für die Obdachlosen Ersatzunterkünfte. «Für zwei Familien konnten wir bereits eine längerfristige Lösung finden», sagte die zuständige Gemeinderätin Margrit Zurbrügg gestern Nachmittag. «Und auch für die anderen Betroffenen sind wir guten Mutes.» Aktuell sind alle 13 Personen in der Pension Sunnmatt untergebracht.

Die Solidarität im Dorf sei beeindruckend, so Zurbrügg. «Wir haben viele Hilfsangebote von Kleidern bis hin zu Geld erhalten.» Nun gehe es darum, die Hilfsangebote zu sortieren und den Betroffenen schnellstmöglich zukommen zu lassen. «Ihnen soll es nach dem traumatischen Erlebnis an nichts fehlen», sagte Zurbrügg.

Roger Probst

>

Erstellt: 17.03.2010, 00:32 Uhr

Region

Populär auf Facebook Privatsphäre


WERBEN SIE ONLINE

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir beraten Sie gerne.

Familie, Beruf und Studium

Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

Remund führend in Werbetechnik

Kein Wunsch zu aufwendig, kein Format zu gross - Remund Werbetechnik löst jede Aufgabe mit modernster Technik.

Online-Wettbewerb

Jetzt mitmachen!: Gewinnen Sie einen Abend als Statist bei den Tellspielen Interlaken!

Live @ Sunset

11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!