Wie Cardinal gerettet werden soll
Artikel zum Thema
- Der Cardinal-Fabrik drohte schon 1996 das Ende
- Restaurants mit langfristigen Verträgen
- «Die Weiterführung der Cardinal ist nicht realistisch»
- Schliessung von Cardinal nicht verhandelbar
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Bernerzeitung.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an
4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Die Vorschläge der Mitarbeitenden sollen in die Konsultationen mit dem Mutterkonzern Carlsberg/Feldschlösschen einfliessen. Die Cardinal-Angestellten, die Betriebskommission und die Gewerkschaft Unia begrüssten die bis zum 23. September angesetzte Konsultationsfrist, wie Unia-Regionalsekretär Armand Jaquier vor den Medien in der Brauerei erklärte.
Die vier Strategien würden weiter ausgearbeitet. Sie sollen die Arbeitsplätze in Freiburg retten. 57 Angestellten in Freiburg bietet die Cardinal-Besitzerin, die Feldschlösschen-Gruppe, eine neue Stelle an. 18 werden frühpensioniert.
Kein Boykott, aber Demonstration geplant
Die in den Augen der Versammelten wichtigste Strategie sieht die Weiterführung einer Spezialitätenproduktion in Freiburg vor. Als zweiter Vorschlag schwebt der Gewerkschaft und den Angestellten ein Ausbau zu einem Verteilzentrum für die Westschweiz vor.
Drittens könnten die Freiburger Brauerei zu einem Zentrum für Werbeaktivitäten ausgebaut werden. Schliesslich könnte der Standort eine Lizenzproduktion im Auftrag Dritter übernehmen.
Aufruhr auf Facebook
Jeglicher Boykott liegt der Belegschaft derzeit fern, wie es weiter hiess. Das wäre kontraproduktiv, teilte Unia mit. Die Cardinal-Angestellten nehmen indessen an der für Samstagnachmittag geplanten Demonstration in Freiburg teil.
Die Facebook-Gruppe «Sauvons Cardinal», die am Dienstag gegründet wurde, hat regen Zulauf. Am Freitag um 14.40 Uhr zählte sie bereits 19'811 Mitglieder. (vh/sda)
Erstellt: 03.09.2010, 14:45 Uhr






