Hardrock-Band«Orymus» überrascht mit Ballade
Stichworte
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Sechs Monate dauerte es, bis die Musikgruppe «Orymus» ihre neusten Kreationen vorstellen konnte. Mit einer neuen Homepage und zwei neuen Songs überrascht die Band erstmals seit ihrer Demo-CD im Jahr 2008 mit einer kreativen Kombination aus sanften Balladen bis hin zu harter Rockmusik.
Während sich der Programmierer Thomas Kähnel und die Grafikerin Sarah Jakob um die Aufbereitung der neuen Homepage von Orymus kümmerten, arbeitete und feilte die Gruppe an den neuen Liedern «Where are you now» und «The Scorpion Queen». Auf den ersten Blick, scheinen sich die Titel auf das weibliche Geschlecht zu beziehen, doch wie der Songwriter und Sänger der Band, Daniel Brönnimann, gegenüber Bernerzeitung.ch/Newsnet im Interview klarstellt, scheinen die Lieder oft mehrdeutig und erhalten erst durch das Einbeziehen des Titelnamens ihre Eindeutigkeit.
Musik als Verarbeitungsprozess
Brönnimann erklärt, dass es sich bei den Liedtexten um persönliche Erlebnisse handelt, welche in der Musik einem Verarbeitungsprozess unterzogen werden. So befasst sich der sanfte und ruhige Song «Where are you now» mit der ewigen Suche nach Erfüllung und Glück im Leben. Im Gegenzug handelt das eher raue und instrumental vielseitigere Stück «The Scorpion Queen» von der Redewendung «Aus einer Mücke einen Elefanten machen».
Sowohl instrumentale wie auch gesangliche Kontraste sind Orymus ein Anliegen. «Wir wollen keine emotionslose Musik praktizieren sondern abwechlsungsreich und kreativ sein. Die Musik lebt von Kontrasten, weshalb wir versuchen von hart bis sanft, traurig bis fröhlich, Balladen bis fetzigem Hard Rock alles in unseren Liedern zu verankern. Dies nennen wir Progressive Rock/Metal», so Brönnimann. Auch in der Themenwahl sieht sich die Gruppe offen für Ideen, solange es sich nicht um politische Themen handelt.
Ex-Sänger von Shakra ist Produzent
Die Aufnahmen der Lieder erfolgten im Tonstudio «Fox Music Studio» in Biel in Zusammenarbeit mit dem Musikproduzenten und ehemaligen Sänger der Emmentaler Band «Shakra» Mark Fox, welcher zugleich der Bruder von Orymus-Sänger Daniel Brönnimann ist. Für die Weitergabe seines Wissens und seine Mitarbeit an den Liedern ist ihm die Gruppe dankbar. Es seien die kleinen Veränderungen am Ton, die grosse Effekte erzielen, erklärt Fox.
Für die Zukunft ist bei Orymus eine neue CD geplant. «Wir möchten uns in der gesamten Schweiz etablieren, an vielen Festivals spielen und im Ausland auftreten.» Das nächste Konzert findet am 23. September im ONO in Bern um 19.30 Uhr statt.
(Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 24.08.2011, 14:15 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:

Bitte warten




