Junge Partygänger respektieren Rauchverbot
Von Vera Hächler. Aktualisiert am 19.01.2010
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«Die Akzeptanz der jungen Leute war recht gross», sagt Niederberger auf Anfrage der bernerzeitung.ch und fügt hinzu: «Falls im Saal geraucht wird, weist die Security die Besucher auf das Rauchverbot hin. Bis jetzt zeigten die Gäste Verständnis.» Weniger gefällt ihm das konstante Rein- und Rausgehen der Raucher: «Die Leute sind non-stop in Bewegung. Ich bin gespannt, wie das bei grösseren Konzerten wird», so Niederberger.
Fumoir wird getestet
Im Fri-Son gibt es bis jetzt noch kein Fumoir. Da der Klub zwei Räume hat, den Konzertsaal und die «Bobine», ein kleinerer Konzertsaal, soll nun geprüft werden, ob sich eine Raucherecke bewährt. «An den Abenden, wo nur die «Bobine» geöffnet ist, richten wir im grossen Konzertsaal eine kleines Fumoir ein», erklärt der Programm-Manager das Vorhaben. «Wenn jedoch beide Konzertsäle geöffnet sind, müssen wir die Raucher vor die Türe verbannen.» Auch könne man aus legalen Gründen nur im grösseren Saal eine Raucherecke einrichten. Die «Bobine» stehe ausser Frage.
Vorerst wolle man abwarten und schauen, ob sich ein Fumoir im grossen Konzertsaal lohne oder nicht. Es sei nun vor allem wichtig, die Situation vor dem Fri-Son im Auge zu behalten. Man wolle nicht, dass es auf der Strasse chaotisch zu und her gehe, so Niederberger. «Am Samstag war es überhaupt kein Problem. Vor dem Klub war es ziemlich ruhig, jedoch muss man dazu sagen, dass wir nicht ausgebucht waren», erzählt der Programm-Manager, der im Juni 2010 den Klub verlässt. Auch war das Publikum sehr jung, da der Event von Schülern organisiert wurde, wie es am Eröffnungsabend im neuen Jahr jeweils Tradition ist. Für Niederberger ist klar: «Erst an Grossevents wird sich herausstellen, ob das Rauchverbot wirklich auf Akzeptanz stösst. Dann können wir auch entscheiden, wie es weitergehen soll.» (Bernerzeitung.ch/Newsnet)
Erstellt: 19.01.2010, 16:14 Uhr






