Langnau

Ein Fondue auf die Sternsinger

LangnauDie Sternsinger ­eröffneten den Reigen vieler Jubiläen, die dieses Jahr ­gefeiert werden. Zum ­20-jährigen ­Bestehen luden sie an die Fondue­caquelons.

Wärme für Körper und Seele. Das Fondue auf dem Viehmarktplatz stärkte – wie das Sternsingen – auch das Zusammengehörigkeitsgefühl.

Wärme für Körper und Seele. Das Fondue auf dem Viehmarktplatz stärkte – wie das Sternsingen – auch das Zusammengehörigkeitsgefühl. Bild: Marcel Bieri

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Andere lassen die Korken knallen, wenn es etwas zu feiern gibt. Die Langnauer Sternsinger begingen ihr 20-Jahr-Jubiläum am Sonntag auf dem Viehmarktplatz mit einem gemeinsamen Fondue­essen. Wer Hunger hatte, musste bloss Caquelon und Gabeln mitbringen, die Käsesuppe wurde von der Firma Emmi gespendet.

Doch bevor es ans Rühren ging, war Gemeindepräsident Bernhard Antener gebeten, eine kurze Festansprache zu halten. Er tat dies, indem er konstatierte, dass das Projekt Sternsingen in den letzten 20 Jahren in Langnau zu einer kräftigen Pflanze mit vielen Blüten gereift sei und immer ­wieder neu austreibe. So ist zum Beispiel auch die Weihnachts­beleuchtung auf die Initiative der Sternsinger zurückzuführen.

Für den reformierten Bernhard Antener ist das Sternsingen aber «auch Ausdruck des Umgangs, den wir in Langnau mit den anderen Kirchen und Gemeinschaften pflegen». Das Sternsingen haben die katholische und die reformierte Kirche in Langnau seinerzeit zusammen mit den ­Allianzgemeinden ins Leben gerufen. Es ist nicht das einzige gemeinsame Projekt. Aber Antener bezeichnete es als «interkonfessionelles Vorzeigeprojekt», auf das er als Gemeindepräsident stolz sei.

«Es scheint mir wichtig, dass wir diese für uns selbstverständliche und unverkrampfte Zusammenarbeit der Kirchen auch auf kantonaler, nationaler und internationaler Ebene pflegen und uns dafür einsetzen.» Antener sagte weiter: «Auch in der heutigen Zeit sollen sich die Kirchen einmischen und die Bedeutung des Wortes Gottes für die verschiedensten Lebensbereiche und im Zusammenhang mit aktuellen politischen Themen sichtbar machen.»

Dazu gehöre ebenfalls, Jugendliche neugierig zu machen auf das Evangelium. «Wenn das Sternsingen dazu einen Beitrag leisten kann, umso besser», sagte Antener. Und erst recht, wenn dank solcher Initiativen das Zusammengehörigkeitsgefühl wieder stärker ins Bewusstsein rücke. «Das ist nötiger denn je.» (Berner Zeitung)

Erstellt: 09.01.2017, 10:16 Uhr

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