YB-Star Bienvenu besucht Kinder-Fussballcamp
Wie man ihn kennt: Henri Bienvenu, der Ballkünstler. (Bild: Andreas Blatter)
Der 13-jährige Brian Pellegrini ist Goalie bei den Junioren des FC Niederbipp. Doch diese Woche wird der Schüler nicht so schnell wieder vergessen: Am Montag hat ihm YB-Star Henri Bienvenu ein Autogramm auf Schuhe und Leibchen gegeben. «Eine Supersache», schwärmt der Junior. Auch der 6-jährige Nicolas Cordari zeigt sich beeindruckt. «Das ist ein berühmter Mann.»
Erstmals in Niederbipp
Brian und Nicolas sind 2 von rund 40 Kicker-Kids, die derzeit das MS-Sports-Fussballcamp in Niederbipp absolvieren. Hinter dem Projekt steht Mario Sager (25), Sportlehrer und ehemaliger Spitzenfussballer beim FC Luzern. Mit seinem Unternehmen MS Sports bietet er seit fünf Jahren einwöchige Camps für Fussballtalente an – stets in den Frühling-, Sommer- und Herbstferien. «Da tingeln wir wie ein Zirkus durch die halbe Schweiz.» Neben dem verantwortlichen Sager sind bei den Fussballcamps – er macht heuer erstmals halt in Niederbipp – noch weitere ausgebildete Jugendtrainer dabei. Die Kids trainieren eine Woche lang zweimal täglich wie kleine Profis.
Fussball als Jugendarbeit
Dem Initianten und Organisator Mario Sager geht es bei seinen Camps allerdings nicht nur um den Fussball, sondern auch um Jugendarbeit. «Die erachte ich gerade in der heutigen Zeit als besonders wichtig. Vor allem in den Ferien gibt es wenig sinnvolle Beschäftigungen für Kinder.»
Mit seinen Fussballcamps, so erklärt Sager, wolle er die Eltern entlasten und den Kindern während der Ferien eine gute Lebensschule bieten. Neben der Verpflegung erhalten die Teilnehmer – in Niederbipp sind übrigens auch zwei Mädchen mit dabei – ein Shirt und einen Lederfussball.
Sympathischer Star
Diese Geschenke sind aber nichts im Vergleich zu einem Autogramm von Henri Bienvenu. Der YB-Star überraschte die Kinder gleich nach der ersten Trainingseinheit mit seinem Besuch und erfüllte alle ihre Wünsche. Der Afrikaner ist eben nicht nur ein guter Fussballer, sondern auch ein sympathischer Mensch, der offensichtlich gut mit Kindern umgehen kann.
Das können auch die beiden Niederbipper Brian und Nicolas bestätigen. «Ich hätte nicht geglaubt, dass das einer der bes-ten Fussballer der Schweiz ist», staunt Brian. Und Nicolas meint: «Das ist ja ein ganz gewöhnlicher Mann.» (sae/pd/Berner Zeitung)
Erstellt: 29.07.2010, 12:02 Uhr






















